Was C. mir kürzlich unter Tränen (nein, nicht aus Kummer vergossen) berichtet hat, ist besser als so manches, das mir selber so unterkommt…

Sie lernt also diesen Mann im Internet kennen. Sie schreiben einander, finden bald heraus, dass ihr sexueller Sprachgebrauch dem anderen rechte Freude bringt, sie beschreiben einander, was sie denn sagten, was sie täten, wenn…ja, wenn…Sie wissen schon…wenn’s mal echt so geil werden würde, wenn er ihr den harten, mächtigen, na Sie wissen schon, in ihre, na Sie wissen schon, rammt. Ja, dann…

Oh, C. ist angetan. Sie tut sich sogar soviel an, diesem Prügel ausgeklügelte lustvolle Vorschläge zu unterbreiten. Ja, wie, wenn, und so. Und Himmel!, sie hat’s raus. So sehr, dass er nicht umhin kann, sein Gemächt rauszuholen und es in voller Größe abzulichten. Guter Gott! Ich hab das Foto ja gesehen. Ein echter Riegel. Riesig! Wirklich. Der virtuelle Stecher hält seine Pracht fest mit der Rechten. Am Schaft freilich, damit das sicher erfreute Frauchen-Teil am anderen Rechner das Präsent mit Klopfen hereinbitten möchte. Gleich nämlich. Ohne langes Hin und Her. Also, ja, er ist groß, er ist hart, seine mächtigen Adern versprechen herrliche Stimulanz. Zusätzlich natürlich. Denn der müsste ja nur drin stecken und das verherrlichte Teil würd vor Glück nur so glucksen. Auch mir stand der Mund offen. Ja, der Mund, sonst nix! Ich schwöre!

Alsdann, ich kann mir vorstellen, Sie sind neidisch, gell? Und Sie wollen, dass ich weiter erzähle. Eh! Nun, lassen wir das anzügliche Geschreibsel der beiden mal außer Acht. Sie haben einander getroffen. Ein Getränk gab’s. Ein Achterl Wein, damit’s besser flutscht. Vergessen Sie bitte nicht auf dieses Achterl, das kommt dann später noch zu Ehren!

Sie gehen zu ihm. Heiß ist’s. C. freut sich. Wann kriegt frau schon so einen Riesen zu spüren. Klein ist er halt noch am Anfang. Aber Sie wissen ja, Entspannung und Erregung, das kann ja noch werden. Sie liebkost ihn also ohne Unterlass. Irgendwie ist alles nicht so, wie sie es sich ausgemalt hat. Sie denkt an Photoshop-Künste, an Perspektive und ihren Augenarzt. Aber er, meine Damen und Herren, er kann sich nicht mehr halten. Er dringt in sie hinein. Nein, nicht klitschnass und so. Grad so, dass es geht. Und dann, dann stöhnt er besorgt „Ist er dir eh nicht zu groß?“ — Kommen Sie, seien Sie dabei! Fühlen (!) Sie mit! Stellen Sie sich Cs Verwunderung vor! — Ihre Reaktion fällt nicht unerwartet aus. „Nein, nein!“ Und Minuten später…ja, jetzt kommt das Achterl. Wenigstens das!

Sie haben einander nicht wieder gesehen.

Das Foto hab ich übrigens noch. 😉