Robert Doisneau hatte Zugang zur Privatsphäre der bedeutendsten Künstler, die von 1937 an in Paris arbeiteten. Er besuchte ihre Studios und hielt sie in privaten Momenten fest: arbeitend, reflektierend oder sogar beim Spielen mit ihren Kindern. Dieses Buch, das in Verbindung mit Doisneaus Töchtern veröffentlicht wurde, teilt den intimen Blick des Fotografen auf das Werk und Leben dieser Künstler. Einige von ihnen sind noch immer berühmt – wie Picasso, David Hockney, Jasper Johns, Giacometti, Saul Steinberg, Marcel Duchamp, Le Corbusier, Foujita – während andere in der Dunkelheit versanken, um vielleicht eines Tages wiederentdeckt zu werden. Ob schillernde Berühmtheit oder kämpfender Anfänger – Doisneau näherte sich jedem Subjekt mit demselben schüchternen Auge. Seine typischen Schwarzweißfotografien ermöglichen einen faszinierenden Einblick in das tägliche Leben der Künstler und fängt die Nostalgie dieses goldenen Zeitalters in Paris fest. (Text engl.)