Ich weiß nicht mehr, wann es eigentlich begonnen hat, aber so ein Klaps auf den Allerwertesten hat schon was.

Vor einiger Zeit habe ich mir zur genaueren Studie eine Gerte zugelegt. Für etwa 35 Euro kriegt man da schon was Feines. Und wie Frauen halt mal sind, wenn sie sich was Neues gekauft haben, müssen sie’s gleich ausprobieren, wenn sie zu Hause angekommen sind. Ob das ein Pullover, ein Lippenstift oder halt eine Gerte ist, ist da nebensächlich. Also, Hose runter, vor den Spiegel gestellt und feste drauf mit Schwung. Was für eine Freude! Ich sag‘ Ihnen, das ist besser als die Schläge von Muttern, wenn man die Rechenaufgabe nicht g’scheit gemacht oder den Mädchen von nebenan die Barbie-Puppen angemalt hat. Ich konnt‘ gar nicht mehr aufhören damit. Ja, bis man halt leichte Rötungen gesehen hat. Schön! 😉

Und dann kam er. Unerfahren im Umgang mit dem Verhauen von lüsternen Damen. Aber mann ist ja lernfähig! Auch wenn wir’s noch üben müssen. 😉 Ich hab ihm also meinen Neuerwerb stolz vorgeführt und gebeten, sich mal dran zu versuchen. Nach einigen leichten Kläpschen – so wie man’s halt aus Softpornos kennt – hat er sich dann vollends ausgetobt. Ja, zugegeben, manchmal war’s dann doch ein bisserl fest. Aber Himmel, kann das Sünde sein? Mit jedem Schlag hab‘ ich mehr drum gebeten. Richtig gewinselt hab‘ ich da. „Mehr, mehr, fester, fester!“ Was muss das für ein Anblick gewesen sein! Und mit der passenden Diktion kommt’s ja noch besser! Was man da alles sagen kann? Naja, gängig sind „Du versautes, kleines Luder, hab ich nicht gesagt, du sollst deine Aufgabe machen, anstatt dich in der Stunde heimlich unten anzufassen?“ (Aber das ist eine andere Geschichte) oder „Wenn du es mir nicht richtig besorgen kannst, hast du nichts anderes zu erwarten!“ und so weiter.
– Fällt Ihnen vielleicht noch was Schönes dazu ein? 😉

Es ist, als würde jeder Schlag auf den Arsch in kleinen Wellen direkt ins Lustzentrum führen. Jeder Schlag ist wie eine Minute Oralsex. Jeder Schlag ist ein versauter Gedanke. Wird er natürlich sprachlos vollführt, „schlägt’s“ nicht so ein.

Für die Leserschaft, die’s genau wissen will: Spanking ist ein Begriff, welcher das Schlagen auf das bekleidete oder entblößte Gesäß, entweder mit der flachen Hand oder mit einem geeigneten Gegenstand, bezeichnet. Spanking gilt zugleich als besonders demütigende, aber auch als die sicherste Form der Körperstrafe, da das Gesäß das „bestgepolsterte“ Körperteil des menschlichen Körpers ist und hier das Verletzungsrisiko am geringsten ist.
Unter erwachsenen Partnern hat spielerisches Spanking in intimen Situationen auch eine erotische, sexuelle Funktion. Je nach Absicht, Planung und Intensität dieser Tätigkeit (Petting, Schläge im Rahmen des Koitus, Erziehungsspiel) kann man hier von einem eher erotischen Spiel oder von einer BDSM-Spielart, insbesondere des Sadomasochismus, sprechen. Dennoch empfinden viele ihre Leidenschaft für Spanking als etwas Eigenständiges, das mit dem klassischen Sadomasochismus nur wenig gemeinsam hat. Wenn die sexuelle Hauptphantasie eines Menschen auf das Thema Spanking ausgerichtet ist, spricht man vom Spanking-Fetischismus.
(Quelle: Wikipedia)

Meine Herren, nur Obacht, zu harte Schläge können aus einem devoten, willigen Mägdlein rasch ein frigides, heulendes Nönnchen machen. Also, bitte nicht zu fest! Und wie immer gilt, die Dame gibt die Intensität an! Also, hören Sie auf sie! Und seien Sie ja brav, sonst…! 😉