Psychoterror
Ken Duken ist nie einfach nur schön, sondern schafft es, die Brüche seiner Figuren in jedem Moment auf der Leinwand spürbar werden zu lassen: In „Distanz“ wird er zum verliebten Gewalttäter. Mit dieser Love Story wird am 6.2. die Perspektive Deutsches Kino eröffnet. Seit 2002 gibt es diese Sektion, mit der Berlinale-Direktor Dieter Kosslick den deutschen Film stärker promoten möchte. Alfred Holighaus, der Leiter dieses Sonderprogramms, findet in der aktuellen Auswahl von 12 Filmen vor allem „scheinbar private Geschichten und Probleme“.Komödiantisch etwa untersucht Martin Busker das Verhältnis eines 12-Jährigen zu seinem Vater, ein Psychodrama ist Lars-Gunnar Lotz‘ „Für Miriam“. kg