Nachdem er seine trostlose Jugend in „Fleisch ist mein Gemüse“ erfolgreich verarbeitet hat, springt Heinz „Heinzer“ Strunk auch in seinem gerade erschienenen Werk „Fleckenteufel“ für alle Erfolgs- und Ambitionslosen in die Bresche. Thorsten ist 16, also mitten in der Pubertät. Ausgerechnet eine christliche Ferienfreizeit an der Ostsee soll Farbe in sein graues Leben bringen. Und hier ist Strunk am besten: Wenn es an die geballte Tristesse des Lebens geht, schlägt er zu, schlachtet pointenreich jede trostlose Routine, jeden Rückschlag, jede Peinlichkeit aus. Seine Bücher sind der beste Beweis, dass Komik und Tragik nah beieinander liegen.