MEHR SPASS AM MOBILEN SURFEN: WICHTIGES ZUBEHÖR, RICHTIGE TARIFWAHL
● Generell gilt fürs Surfen mit Netbooks und Handy: Überprüfen Sie zunächst, ob ein W-Lan verfügbar ist. Das spart Kosten und ermöglicht die schnellste Verbindung.
● Um mit Netbooks auch ohne W-Lan und Hotspots ins Internet zu gelangen, sollten Sie sich einen UMTS-USB-Stick anschaffen. Er dient als Modem, in das Sie eine Daten-Simkarte einlegen. Bei Vertragsabschluss bekommen sie den Stick, genau wie subventionierte Handys, vom Mobilfunkanbieter günstig dazu.
● Technik-Laien sollten die Finger von Netbooks mit Linux-Betriebssystemen lassen. Schon beim Installieren der Einwahlsoftware kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Inzwischen bieten fast alle Hersteller Geräte mit Windows-Betriebssystemen an.
● Die nötige Hardware allein reicht nicht aus, um unterwegs online zu gehen. Auch auf Anbieter, Netzverfügbarkeit und Signalstärke kommt es an. Bei T-Mobile, Vodafone und O2 können Sie abhängig von Ihrem Standort bereits mit HSDPA, dem schnellen Übertragungsstandard im UMTS-Netz, surfen. E-Plus will noch dieses Jahr nachziehen. Wo das UMTS-Netz der jeweiligen Mobilfunkanbieter überhaupt verfügbar ist, finden Sie auf www.umts-netzabdeckung.de.
● Haben Sie vor, das Internet regelmäßig mobil zu nutzen, sollten Sie sich für eine Datenflatrate entscheiden. Die kostet zwischen 25 und 40 Euro im Monat. Achtung: Alle Anbieter begrenzen auch bei der Flatrate die Datenmenge (maximal 10 Gigabyte). Wer die innerhalb eines Monats überschreitet, wird beim Surfen auf ISDN-Tempo gedrosselt.

Die besten Geräte zum mobilen Surfen gibts im Einzeltest auf der nächsten Seite



Ganz schön groß geworden: Asus Eee-PC 1000H
Asus leitete mit dem ersten Eee-PC den Boom der Netbooks ein. Das neueste Minimodell mit 160-Gigabyte-Festplatte, rund fünf Stunden Akkulaufzeit und 10-Zoll-Display passt zwar immer noch locker in alle Akten- und die meisten Handtaschen, wiegt mit 1,4 Kilo aber schon mehr als das MacBook Air.
Preis: 430 Euro
Betriebssystem: Windows XP



Den Anschluss geschafft: Acer Aspire One A150X 3G
Mit seiner Aspire-One-Serie bleibt Acer dem Netbook-Pionier Asus dicht auf den Fersen. 120-Gigabyte-Festplatte, 8,9-Zoll-Display und als Highlight das integrierte UMTS machen das Modell A150X sehr attraktiv – vor allem in Kombination mit einem T-Mobile-Vertrag für den Subventionspreis von einem Euro. Preis: 500 Euro
Betriebssystem: Windows XP



Der macht doch nur Spaß: Nokia Internet Tablet N810
Um Enttäuschungen vorzubeugen: Das N810 ist kein Telefon. Der Touchscreen-Slider mit großzügiger Tastatur widmet sich allein dem Internet. Es kann sich unterwegs in verfügbare W-Lan-Netzwerke einwählen oder Handys per Bluetooth als Modem nutzen. Und dank Skype sowie eingebautem Mikro, Lautsprecher und Webcam muss man auf mündliche Kommunikation nicht völlig verzichten.
Preis: 390 Euro
Betriebssystem: OS 2008



Die iPhone-Alternative: Sony Ericsson Xperia X1
Hat alles: Touchscreen, Navigationsknopf (funktioniert wie ein Touchpad), Tastatur – und doch schafft es das Xperia X1 nicht, den Klassenprimus iPhone im Fach „Intuitive Internetnutzung“ zu übertrumpfen. Dafür ist die frei belegbare Panel-Benutzeroberfläche praktisch, das bogenförmige Design und das leichte Alu-Gehäuse machen richtig was her. Zumindest eine gute Alternative.
Preis: 700 Euro
Betriebssystem: Windows Mobile

Noch mehr Test-Kandidaten gibts auf der nächsten Seite



In Schale geworfen: Fujitsu-Siemens Amilo Mini
Passen Sie Ihren Amilo Mini an die Farbe Ihrer neuen Schuhe aus Mailand an, empfiehlt Fujitsu-Siemens und bietet für den Ein-Kilo-Winzling mit 60, 80 oder 120 Gigabyte Speicher bunte Oberschalen zum Wechseln an. Sieht chic aus. Aber was machen Menschen, die nicht in Mailand shoppen? Sie trösten sich, dass andere Netbooks fürs gleiche Geld weniger Lifestyle, aber mehr Leistung bieten. Preis: 400 Euro
Betriebssystem: Windows XP



Das Discount-Netbook: Medion Akoya Mini E1210
Sie haben wieder nicht zugeschlagen beim Aldi-Bestseller? Macht nichts. Den neuen Medion Akoya Mini mit integriertem Bluetooth, 160 Gigabyte und 10-Zoll-Display wird es für unwesentlich mehr Geld mit leicht variierender Ausstattung auch woanders geben. Durch die relativ große Tastatur eignet sich das schwarz-, weiß- oder titanfarbene Netbook auch für weniger filigrane Finger. Preis: 420 Euro
Betriebssystem: Windows XP



Hochkarätige Schiebung: HTC Touch Pro
Schon am Vorgänger gefiel HTCs Touchflo-Menüführung, bei der man mit dem Zeigefinger auf dem Monitor „blättern“ kann. Das neue Pro-Modell hat zusätzlich eine aufschiebbare Tastatur – ideal, um längere E-Mails zu schreiben. Besonderes Schmankerl für Geschäftsleute: Powerpoint-Präsentationen können sie über einen Videoausgang direkt an einen Beamer oder Fernseher leiten. Preis: 700 Euro
Betriebssystem: Windows Mobile



Große Klappe, etwas wenig dahinter: Asus M930
Zunächst wirkt das Smartphone wie ein prädigitaler Handyknochen: bullig, mit ungewöhnlich großen Zifferntasten. Klappt man es auf, zeigt sich ein zweites, leider etwas schmales Display und eine vollwertige Tastatur. Die Geschwindigkeit der Anwendungen lässt zu wünschen übrig. Im Netbook-Sektor ist Asus Marktführer – bei den Handys gibt’s indes noch Verbesserungsbedarf.
Preis: 450 Euro
Betriebssystem: Windows Mobile

Noch mehr Test-Kandidaten gibts auf der nächsten Seite

ONE MINI A570
Von außen etwas charakterlos und mit 1,3 Kilo Gewicht recht schwer, doch die inneren Werte (160 Gigabyte Festplatte, 1024 Megabyte Arbeitspeicher, Intel Atom-Prozessor) und vor allem der Preis machen das wieder wett.
Preis: 370 Euro
Betriebssystem: Windows XP

HEWLETT PACKARD HP 2133 MINI-NOTE
Besonders Vieltipper werden die große Tastatur des HP 2133 schätzen. Die Abdeckung aus gebürstetem Aluminum sieht sehr hochwertig aus, mit 1,3 Kilo ist das Gerät aber auch vergleichsweise schwer. Für den hohen Preis, arbeitet es zudem viel zu langsam.
Preis: 630 Euro
Betriebssystem: Windows Vista

PALM TREO PRO
Die hohe Empfindlichkeit der Mobilfunk-Schnittstelle dieses Smartphones im Blackberry-Design ermöglicht auch an Standorten mit mäßigem Empfang noch Datenübertragungen. Größtes Manko ist die Tastatur: Die sehr kleinen Tasten liegen viel zu eng beieinander – kaum geeignet für die Eingabe längerer Texte. Preis: 400 Euro
Betriebssystem: Windows XP

SAMSUNG SGH-I900 OMNIA
Der Touchscreen des Omnia gibt ein Berührungsfeedback und simuliert das Gefühl eines Tastendrucks – eine angenehme Orientierung beim Schreiben. Das zusätzliche Touchpad verkompliziert die Bedienung aber schon wieder unnötig.
Preis: 650 Euro
Betriebssystem: Windows Mobile

MSI WIND U100 LUXURY
Die schneeweiße Luxury-Variante des Wind U100 mit 160-Gigabyte-Festplatte ist durch seinen Sechs-Zellen-Akku nur wenige Millimeter höher als sein Vorgänger, hält in Aktion dafür statt zweieinhalb nun über fünf Stunden durch. Preis: 400 Euro
Betriebssystem: Windows XP

NOKIA E71
Trotz der gedrungenen Voll-Tastatur im Blackberry-Look möchte das E71 kein reines Businesshandy sein. Daher trennt es Privates von Geschäftlichem: Zwei definierbare Startbildschirme ermöglichen, per Shortcut zum Beispiel Adressbuch und Terminkalender durch Musikplayer und Fotogalerie zu ersetzen. Preis: 440 Euro
Betriebssystem: Symbian

RIM BLACKBERRY BOLD
In Sachen schneller Datenübermittlung übertrifft das erste HSDPA-Blackberry seine Vorgänger um Längen, bleibt beim Webseitenaufbau aber trotzdem relativ langsam. Trackball und Tastatur lassen sich gut bedienen, sodass das Blackberry-Flaggschiff seinem Ruf als E-Mail-Handy weiterhin gerecht wird.
Preis: 460 Euro
Betriebssystem: Blackberry

APPLE IPHONE 3G
Endlich mit HSDPA, hat das iPhone 3G das Manko seines Vorgängers ausgemerzt. Neben der intuitiven Touchscreen-Bedienung ist der „App Store“ ein schlagendes Kaufargument: Dort finden sich zahlreiche Anwendungen, um das Internet noch effektiver zu nutzen.
Preis: ab 1 Euro mit T-Mobile-Vertrag
Betriebssystem: Mac OS X