Den Balkan und das Paris der zwanziger Jahre hat Beirut bereits musikalisch bereist. Nun zieht das Folk-Wunderkind weiter nach Mexiko und heuert vor Ort eine Trauerkapelle an. Wäre nicht nötig gewesen. Der Multi-Instrumentalist klang solo schon mächtig und melancholisch. Überraschender ist die zweite Hälfte der Doppel-EP, eine Sammlung launiger Synthiepop-Kuriositäten. Wenig neu, immer wieder schön.

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