„Ganz oft ist es so, dass Leute Sachen von mir hören und dann einen Remix ihres Stücks wollen, obwohl ihr Lied nichts hergibt. Ich versuche immer, eine schöne Sache in Liedern zu finden, den Gesang oder die Gitarre. Irgendetwas, das mich inspiriert. Bei meinem Remix für Battles, eine Freejazz-Combo, die sich aus mehreren Indiebands zusammensetzt, war es wirklich schwer, etwas zu finden, das in einen clubkompatiblen Kontext passt. Ich habe dann meine Interpretation des Texts mit einer Psycho-Heliumstimme nachgesungen. Das ist der einzige Bezug zum Original. Viele Kollegen nehmen einfach ein Stück, das schon halbfertig ist, würgen die Gitarren drauf und pitchen die Stimmen rein. Jason Nevins macht das so: fette Bassdrum unter ein gutes Lied legen und als Remix abschicken. Das ist nicht mein Ding. Im Prinzip haben die Bands bei einem Remix auch Mitspracherecht. Aber wenn sie davon Gebrauch machen, werde ich fuchsteufelswild. Das bedeutet Krieg zwischen meiner Familie und der der Band. Auf Lebenszeit! Der Krieg weitet sich dann auch auf ihren E-Mailverteiler aus, der komplett gelöscht wird. Das hat sich herumgesprochen. Seitdem wird das Mitspracherecht nur in homöopathischen Dosen genutzt.“