Manchmal reicht eine einzige gute Idee, um einen Spielehit zu landen. Im Fall von „Patapon“ lautet die: Als Trommelgott führt man seine ergebenen Anbeter, die Patapons, in die Schlacht um Ruhm und Ehre. Klingt noch nicht so spannend, genau. Erst das Wie macht den Reiz aus: Im Stile eines Galeerentrommlers hackt man die Marsch- und Angriffsbefehle für die putzigen Comic-Augäpfelchen in die Tasten. Dabei den Viervierteltakt zu halten ist gar nicht so einfach, wenn die Gegner ständig Störgeräusche schallern. Simpel, süß, macht süchtig.
Sascha König