Sie sagen:
„Es war keine bewusste Entscheidung, zu unseren Wurzeln zurückzukehren. Wir wollten kein reines Retro-Album machen. ,Invaders Must Die‘ ist inspiriert von den Neunzigern, aber es klingt gleichzeitig sehr futuristisch.“
Sie meinen:
Mit unserem Album sind wir etwas spät dran. Die New-Rave- Bewegung hat bereits das Beste aus den neunziger Jahren aufgearbeitet. Grundlegend Neues können wir nicht anbieten, aber man muss sich ja nicht ständig neu erfinden. Das überlassen wir der ollen Madonna.

Sie sagen:
„Wir drei waren immer wie Brüder, aber manchmal kommunizieren auch Familien aneinander vorbei und kommen eine Weile nicht so gut klar.“
Sie meinen:
Wir sind uns gegenseitig ganz schön auf den Sack gegangen, deswegen hat Liam unser letztes Album alleine produziert. Wurde ein ziemlicher Flop. Danach haben wir uns wieder zusammengerauft.

Video-Tipp: „Invaders Must Die“ von The Prodigy

Sie sagen:
„Wir haben seit 1991 nicht mehr geprobt. Was wir auf der Bühne machen, kann man nicht in einem Proberaum einstudieren und auf der Bühne wieder abspulen. Wir sind eben keine gewöhnliche Band. Maxim ist kein Flötist und Keith kein Gitarrist.“
Sie meinen:
Keith und Maxim posen und tanzen auf der Bühne sowieso nur. Das müssen sie nun wirklich nicht mehr üben. Grimmig zu schauen trainiert jeder vor seinem eigenen Badezimmerspiegel.

Sie sagen:
„Das größte Missverständnis in Bezug auf The Prodigy ist, dass Keith ein Angst einflößender Typ ist. Das war er nie. Er geht nicht durch die Straßen und bespuckt Omas.“
Sie meinen:
Keith ist ein netter Kerl, der mit seiner Frau zusammenlebt und gern eine Auszeit auf dem Land nimmt. Für eine gute Bühnenshow würde er aber auch Omas bespucken.

Sie sagen:
„Wir haben mit The Prodigy immer unser eigenes Ding gemacht. Wir erfüllen keine Stereotype, wir passen uns nicht an.“
Sie meinen:
Wir haben mit The Prodigy immer unser eigenes Ding gemacht, aber auch mitbekommen, was derzeit gut ankommt.