Vier Sport-Stars messen sich in maximal neun Spielen pro Show mit ihrem Herausforderer. Den Anfang machte am 13. März Ex-Fußballprofi Stefan Effenberg. Physisch top in Schuss und mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz ausgestattet, entschied der „Tiger“ das Duell mit dem Hamburger Hafenarbeiter Oliver letztenendes für sich. Der ambitionierte Thai-Boxer war jedoch ein starker Kontrahent und brachte dem einstigen Bayern-Kapitän beim Spiel „Quiz“ eine herbe Schlappe bei (Zitat Effe: „Was sind denn das für Fragen?“ – die Antwort lautet: Allgemeinbildung). Beim achten Spiel „Stapeln“ machte er jedoch – trotz amüsant anzusehender Angespanntheit – den Sack zu. Gattin Claudia freute sich wie Bolle.

Video-Tipp: „Schlag den Star“ mit Stefan Effenberg – Spiel 8: Stapeln

Unterm Strich ist das Re-Import-Produkt „Schlag den Star“ (in Großbritannien wandelte man „Schlag den Raab“ zu „Beat the Star“ ab) jedoch ein ziemlich müder Aufguss der Urversion. Stocksteif führte Raab mit dem Charme eines Shopping-Kanal-Moderators durch die Sendung. Und auch wenn Effe vom Ehrgeiz getrieben wurde, so war er kein Ersatz für das „Kampf-Schwein“ Raab, dem eine Niederlage physische Schmerzen zu bereiten scheint. Auch Boris Becker, der in der zweiten Sendung ran muss, dürfte die Sache nicht unterhaltsamer gestalten – es sei denn, es geht um Spiele, die mit dem anderen Geschlecht zu tun haben, da ist der „Bobbele“ Weltklasse. Lediglich Ausdauersportler Wigald „Mr. Clever“ Boning (3. April), der nach Ex-Handballprofi Stefan Kretzschmar (27. März) seine Fähigkeiten unter Beweis stellt, könnte durch seine Unberechenbarkeit für etwas Frische sorgen. Ansonsten dann doch lieber „Schlag den Raab“ in voller epischer Länge gucken.
André Depcke

Schlag den Star freitags, 20:15 Uhr, PRO7

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