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Sie haben einen Köln-Tipp, der in unserem Cityguide noch fehlt? Verraten Sie im PRINZ Club Ihre absoluten „Musts“ der Stadt.

Das Wahrzeichen Kölns ist und bleibt der Dom – daran wird auch ein eventueller Bundesliga-Aufstieg des gebeutelten 1. FC Köln nichts ändern. Egal, wo man sich in der Stadt befindet, die mehr als 150 Meter hohen Spitzen der Domtürme sind von überall zu sehen. Doch rund um die fast 700 Jahre alte gotische Kirche tummelt sich eine junge, aufgeschlossene Bevölkerung, die Kultur zu schätzen weiß und gerne feiert – und das nicht nur zu Karneval, wenn die ganze Stadt im Ausnahmezustand taumelt.
Bereits in der Altstadt vereinen sich viele scheinbare Gegensätze: Das stattliche Rheinpanorama und die Philharmonie sind gleich neben dem renommierten Museum Ludwig oder den Nightlife-Hot-Spots Alter Wartesaal oder Bogen 2 zu finden. Im Westen schließt sich eine der größten Fußgänger- und Shopping-Zonen der Republik an. Und in den Brauhäusern, zum Beispiel im Früh oder der Malzmühle, steht von früh bis spät, vom Architekten bis zur Zahnarzthelferin sowieso alles zusammen und trinkt sein frisches Kölsch aus schmalen Gläsern.
Doch die Stadt mit einer knappen Million Einwohner hat in seinen „Veedel“ (hochdeutsch: „Viertel“) genannten 86 Bezirken weit mehr zu bieten als die weltweit bekannte und daher oft überlaufene Altstadt. Seit ein paar Jahren sehr angesagt ist zum Beispiel das Belgische Viertel, hier kann man 24 Stunden am Tag etwas erleben: Morgens beim Milchkaffee im legendären Hallmackenreuther oder dem sehr hippen Salon Schmitz, nachmittags beim Shopping in Boutiquen wie Blutsgeschwister, Red Rabbit Fashion oder den vielen Shops auf der nahen Ehrenstraße. Abends dann in Bars wie dem Sixpack, dem M20 oder Clubs wie Subway oder Stadtgarten. Auch nachts, auf der Amüsiermeile an den Ringen mit Clubs wie The O oder Diamonds, ist immer etwas los.

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Auf dem nahen Grüngürtel und speziell am Aachener Weiher lässt sich zudem schnell erkennen, dass Köln auch eine Uni-Stadt mit knapp 60.000 Studenten ist: Im Sommer ist auf den dortigen Wiesen zwischen Grillmeistern und Trommlern kaum noch ein Platz zu ergattern und der Flirtfaktor entsprechend hoch. Schwule und Lesben sind übrigens hier wie überall selbstverständlicher Teil der Kölner Szenerie, denn Köln hat eine der ältesten und größten Gay-Gemeinden Deutschlands. Diese zeigt nicht nur an ihren Hot-Spots wie dem sogenannten „Bermuda-Dreieck“ und der Altstadt Flagge – zur großen CSD-Parade im Sommer wird gleich die ganze Innenstadt zum knallbunten Gay-Hot-Spot.
Überhaupt, Events: Kaum ein Monat in Köln, an dem nicht irgend ein Großereignis die Massen in die Stadt lockt. Von den angesehenen Kunstmessen Art.Fair 21 oder ArtCologne über Sport-Ereignisse wie den KölnMarathon oder die Spiele der lokalen Eishockey-Helden Die Haie bis hin zu großen Konzerten in der Kölnarena und Musik-Festivals wie c/o pop ist immer etwas los, um Kölner und Zugereiste zu beschäftigen. Man kann aber auch in aller Gemütlichkeit ein Kölsch trinken. Wenn dann der Hunger kommt, bieten sich unzählige Möglichkeiten: Von traditioneller, deftiger Brauhaus-Küche, etwa im Brauhaus Pütz oder dem Dauerbrenner Päffgen im Friesenviertel, über frisches Sushi in Restaurants wie Kintaro oder Tokyo bis hin zu einer der unzähligen empfehlenswerten italienischen und türkischen Lokalen wie dem Scampino oder dem Bosporus. Spätestens hier wird man gerne glauben, dass in Köln ganz sicher der Süden anfängt.

Daniel Giebel