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Sie haben einen Hannover-Tipp, der in unserem Cityguide noch fehlt? Verraten Sie im PRINZ Club Ihre absoluten „Musts“ der Stadt.

Bitte Aussteigen

„Meine Damen und Herren, willkommen in der Messestadt Hannover. Wir verabschieden uns von von allen Fahrgästen und wünschen einen angenehmen Aufenthalt.“

Hannover Hauptbahnhof. Aktentaschenträger, Reisende mit Kofferbergen, Touris auf Shoppingtour – über 250.000 Fahrgäste frequentieren den Bahnhof täglich. Und die wollen nicht nur reisen, sondern auch konsumieren. Wen wundert es da, dass der Bahnhof einem wahren Einkaufsparadies gleicht? Mit seiner unterirdischen Einkaufsmeile, der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, deren Geschäfte überwiegend bis 23 Uhr geöffnet haben, zählt er nicht umsonst zu den Modernsten und Szenigsten Europas.


Doch nicht nur in unter und um den Bahnhof wird eifrig geshoppt. Seine citynahe Lage macht Hannovers Hauptbahnhof zum idealen Ausgangspunkt für einen Einkaufsbummel in der Innenstadt. Treffpunkt hierfür ist oftmals „Unter’m Schwanz“, dem Schweif der Pferde-Statue am Bahnhofsvorplatz, auf der König Ernst August von Hannover thront.


Hannovers Viertel

Von der Innenstadt geht’s weiter in die nahegelegenen Stadtteile, die allesamt ein ganz typisches Flair haben. Rund ums Steintor ist zum Beispiel Großstadt-Feeling angesagt. Die Gegend ist Rotlichtviertel, Medienzentrum und Nightlife-Treff für die Schwulen-Szene zugleich. Ganz anders die Altstadt. Zwischen Fachwerkfassaden und autofreien Gassen trifft man sich in einer der kleinen Kneipen gerne auf ein Bier. Wer’s lieber etwas szeniger mag, nimmt seinen Drink in der Königstraße. Hier reihen sich angesagte Restaurants-Bars an trendige Geschäfte, das Publikum ist ein Mix aus Studenten, Familien und anspruchsvollen Shoppern.


Ausgehen kann man auch gut in der Calenberger Neustadt. Ihr Süden ist berühmt für sämtliche Event-Locations wie AWD-Arena und Glocksee, im Zentrum gibt’s zahlreiche Shops und Gastronomie und der Norden ist studentisch-alternativ geprägt.

Mehr Gründe, warum Hannover ganz und gar nicht langweilig ist, gibt’s auf der nächsten Seite.

Neben Shoppinglustigen und Ausgehfreunden, sind Naturfans in Hannover bestens aufgehoben. Viele Leinestädter finden Erholung direkt vor der Haustür: Der Stadtwald „Eilenriede“ zieht sich quer durch das Stadtgebiet und ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York. Die Königlichen Gärten Herrenhausen, bestehend aus Großem Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten, gehören zu den schönsten Parkanlagen Europas. Und mitten in der Stadt liegt der Maschsee. Hier heißt es dann zu entspannen, sporteln und manchmal auch zu feiern, wie beim Maschseefest im August. Was heißt hier also grau? Grün trifft es besser.


Sightseeing leicht gemacht

Neben Grün spielt die Farbe Rot für Hannover eine charakteristische Rolle. Sie zieht sich über 4,2 Kilometer, auf den Asphalt gepinselt, als so genannter „Roter Faden“ durch die Stadt, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Opernhaus, Kreuzkirche, Neues Rathaus und Altstadt. Ganz schön praktisch. Gut zu wissen: In der Tourist Information gibt es eine kleine Broschüre, die alle Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke erläutert. Für den einzig richtigen Shoppingweg muss dagegen jeder selbst sorgen. Genauso individuell sieht’s mit der Nightlifeplanung aus. Ob trendige Schuhladen-Café-Kombi oder witziger Secondhand-Shop. Ranziger Rockschuppen oder stylische Chillout-Lounge: Hannover zeigt sich gern facettenreich.


Innovativ und technikaffin

Fehlt noch den „Stadtteil“ zu erwähnen, der Hannover in ganz Deutschland, ja sogar der ganzen Welt, berühmt macht: das Messegelände. Es ist das größte der Welt und Schauplatz der bedeutendsten Messe für digitale Industrie, der CeBIT. Von wegen unspektakulär. Die Stadt an der Leine wird jedes Jahr im Frühling zum Eldorado für Technikfreaks und -pioniere.

Franziska Anders