Eigentlich erschreckend, dass in Hollwood immer mehr Filme produziert werden, die davon handeln, wie man auch nach dem Verlust seines Jobs klar kommt. „Larry Crowne“ ist auch so ein Beispiel: Die Hauptfigur – gespielt von Tom Hanks, der auch Regie führte – ist Manager einer Supermarktkette und sitzt plötzlich auf der Straße, weil er keinen Hochschulabschluss hat. Er beschließt, sein Leben umzukrempeln: Larry verkauft alten Krempel aus seinem Haus, in dem er seit seiner Scheidung allein lebt, und fährt fortan nur noch Roller statt Auto. Und er beschließt, aufs College zu gehen, wo die lustlose Lehrerin Mercedes (Julia Roberts) unterrichtet. Der naive Larry entwickelt immer mehr Coolness und unwiderstehlichen Charme – und das bleibt nicht ohne Folgen… Und die Hollywood-Moral von der Geschicht: Arbeitslosigkeit ist auch eine Chance für ein neues Leben! Das klingt zwar banal, aber auch nach guter Unterhaltung – zumindest dank der hochkarätigen Besetzung.