Überall wird Rüdiger wieder erkannt, statt etwas zu kaufen kommen die Leute seinetwegen in den Elektro-Laden und sein Kollege Jürgen setzt alles daran, sein Manager zu werden. „Der kleine Mann“ schliddert von einer chaotischen Situation in die nächste – und dabei will Rüdiger nur sein altes, ruhiges Leben zurück.

Nach „Dr. Psycho“ gelingt Drehbuchautor Ralf Husmann („Stromberg“) mit „Der kleine Mann“ (dienstags, 22:40 Uhr, PRO7) erneut eine herrlich unaufdringliche Comedyserie, in der vor allem Bjarne Mädel (spielt auch den Ernie in „Stromberg“) in der Rolle des liebevollen „Normalos“ Rüdiger Bunz brilliert. Ebenfalls erwähnenswert: der großartige Florian Lukas als Jürgen, seines Zeichens windiger Pseudo-Manager und Kollege von Rüdiger.

Ohne Pauken und Trompeten schafft es „Der kleine Mann“ den Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln und lauten Auflachen zu bringen. Schön, dass Comedy heutzutage noch ohne grelles „Kennste, kennste, kennste?“ funktionieren kann.
André Depcke

Video-Tipp: „Der kleine Mann“-Trailer