Wie gut, dass Gisbert kein glücklicher Mensch ist. In seinem romantisierten Leid, der schluffigen Melancholie und der selbstironischen Wut suhlt es sich so schön. Mit seinem zweiten Album ist ihm eine intime Tresenbeichte gelungen. Als würde er nachts im Zigarettenqualm, zwischen Bier acht und neun sein Herz auskippen. Man möchte ewig mit ihm trinken.

Video-Tipp: „Dreh Dich Nicht Um“ von Gisbert zu Knyphausen (live bei TV Noir)