Hat Ihr letzter Job Spaß gemacht?
Oh ja, sehr sogar. Wir haben gut zusammengepasst.

Wie geht es denn nun weiter?
Schwarzmalerin war ich noch nie, obwohl in der neuen Situation auch ein paar mir bis dato unbekannte Fragen aufgetaucht sind: Wie hoch ist mein Dispo zum Beispiel. Aber im Ernst: Es geht mir gut. Was machen Sie denn jetzt den ganzen Tag? Ich schreibe einen Blog für Kindermode (www.gutchi-goo.blogspot.com). Ansonsten besuche ich viele Freunde, oder ich lese und kaufe Blumen. Ach ja, und ich trinke viel zu viel Kaffee.

Wie wichtig war denn Ihr Job für Sie?
Sehr, in dem Moment zumindest. Es tut gut, eine Aufgabe zu haben, noch dazu eine, die Spaß macht.

Haben Sie irgendwelche Zukunftspläne?
„Wünsche“ wäre ein passenderes Wort. Ein Volontariat, zum Beispiel. Außerdem muss ich meinen Blog ausbauen und meine Wohnung renovieren.

Abgesehen vom Geld: Was hat sich durch die Arbeitslosigkeit verändert?
Ich habe natürlich mehr Zeit, und dadurch habe ich viele wundervolle Leute kennen gelernt, weil ich meine Zeit jetzt kreativer nutzen kann. Mein Schlafrhythmus ist wohl auch etwas durcheinandergeraten. Ob das am Nachtleben liegt?

Haben Sie Angst vor der Zukunft?
Auf keinen Fall, eher so was wie Vorfreude.

Was bedeutet Arbeitslosigkeit für andere? Wie gehen sie damit um? Die Antworten finden Sie in unseren Interviews mit Stephan Vellrath (Kameramann), Ulrich Moorkamp (Eventmanager), Jessica Clavie (Schneiderin) und Sina Draeger (PR-Beraterin).