Man kann ja von Religion halten, was man will, aber zu Ostern ist es in der italienischen Hautstadt auch für Atheisten sehr nett. Am Abend des Karfreitag treffen sich Gläubige mit Fackeln in der Hand zur Prozession, um eindrucksvoll an den Leidensweg Jesu zu erinnern, und Ostersonntag wird es besinnlich beim Gottesdienst auf dem Petersplatz. Bei etwa 700000 Besuchern wird zwar öfter mal gerempelt, aber das ist ja eine gute Gelegenheit, um christliche Sanftmut zu demonstrieren.