PRO7s Hang zu, sagen wir mal, recht sonderbaren Spielshowformaten dürfte ja weitesgehend bekannt sein – wer erinnert sich nicht an „Extreme Activity“ mit Jürgen von der Lippe, den „Gameshow-Marathon“ mit den beiden Ollis (Pocher und Petszokat) oder nicht zuletzt den Takeshies-Castle-Ableger „WipeOut – Heul nicht, Lauf!“. Auf den ersten Blick reiht sich „Mascerade – Deutschland verbiegt sich“ nahtlos in diese Galerie der TV-Formatlegenden ein. Doch gibt man der Spielshow einige Minuten Zeit, stellt sie sich als wirklich unterhaltsam und kurzweilig heraus.

Video-Tipp: Pingpong-Matrix

Getreu dem japanischen Original treten verschiedene Teams aus bis zu 34 Personen nacheinander an, um ihren Performance-Mix aus Choreographie und Pantomime vor dem Publikum und der Jury zu präsentieren. Das Resultat: Menschen, die als Vanilleeis aus einer Softeismaschine kommen oder eine Pizza bestehend aus 34 Kindern. Wirklich verblüffend, was sich so manche in ihren Köpfen ausdenken, um am Ende den Tagessieg mit nach Hause nehmen zu können. Apropos Köpfe: In dem von Jury-Mitglied Senna (ja genau, die von Monrose) scheint hingegen eher wenig los zu sein. „Haaammer!“, „Shit, you fuckin‘ star!“ „Rischtisch geil!“ oder „You rockin‘!“ – um nur einige ihrer fachkundigen Urteile zu nennen. Dagegen wirkte selbst Detlef D! Soost wie Artikulations-Übermensch. André Depcke