„Früher habe ich in der Schule weite Fishbone-Klamotten getragen, dazu zurückgekämmte Haare mit schön viel Gel drin. Ich sah aus wie der letzte Möchtegern-Schulhofpimp. Ich war für alle immer der kleine und süße Kerl und sehnte mich danach, auch mal der Bad Guy zu sein.

Mittlerweile hängen in meinem Kleiderschrank nur Diesel-Jeans, denn die sehen bei meinen kurzen Beine einfach am besten aus. Röhrenjeans fand ich auch immer cool, aber die stehen mir nicht. Dafür braucht man einfach lange, dünne Beine. Immer wenn ich in München bin, dann gehe ich zu Stierblut in der Sendlinger Straße, wo es ausgefallene Sachen von Armani, Cavalli und Boss gibt. Da gebe ich gern mal ein bisschen mehr aus, etwa für einen Pullover von Unconditional.

Wenn ich Turnschuhe trage, sind PF Flyers meine erste Wahl – ich habe davon fünf Paar zu Hause. Bei Urban Outfitters habe ich neulich meine Timex-Armbanduhr gekauft. Allerfeinstes Retro-Design. Allerdings grübele ich die ganze Zeit, wie man das Piepen zu jeder vollen Stunde ausstellt.“