Herr Schmitt, was sind Sexmaschinen wie „Magic Motion“?
Im Prinzip sind das Stoßapparate. Ein Gestänge mit Dildo hebt und senkt sich 8 bis 15 Zentimeter und schafft bis zu 350 Stöße pro Minute. Das kann man stufenlos regulieren.
Ihre Geräte lassen sich auch über das Internet steuern. Wer nutzt so etwas?
Ich gebe immer das gleiche Beispiel: Der Mann ist auf der Bohrinsel, die Frau zu Hause. Also wie kommen sie zusammen? Kunden, die eine Maschine kaufen, bekommen einen Portal-Account. Zu einem Flatrate-Preis können sie einander dann so lange und so oft verwöhnen, wie sie wollen.
Wohin verkaufen Sie die meisten Geräte?
Eine Zeit lang war England Spitzenreiter, dann Frankreich. Wobei dort eher die „Fancy Handmaid“, eine Selbstbefriedigungsmaschine für den Mann, gefragt war. Inzwischen schwankt es.
Merken Sie etwas vom Abschwung?
Nein. Für Essen, Trinken und Erotik ist immer Geld da.
skö