Er sagt:
„Ich bin auf jeder Party der erste. Wenn mich jemand auf eine Feier einlädt, die um zehn Uhr beginnt, glaube ich, es sei lässig, erst fünf nach zehn hinzugehen.“
Er meint:
Dank meiner guten Kinderstube bin ich immer der erste am Büfett. Die veganen Häppchen auf diesen hippen New Yorker Partys sind doch so schnell vergriffen.

Er sagt:
„Dance, Ambient, Filmmusik: Ich habe keine Präferenzen, mag die unterschiedlichsten Projekte. Ziel meiner Musik ist, meine Stimmung zur Zeit des jeweiligen Albums einzufangen.“
Er meint:
Ich spiele einfach, was mir gerade einfällt, suche aus allen Tracks die nettesten aus und mache daraus ein Album. Nachträglich lässt sich immer ein halbwegs intelligenter roter Faden finden.

Er sagt:
„Ich lebe gerne allein. Immer wenn ich jemand kennen lerne, habe ich im Hinterkopf, dass es nichts für die Ewigkeit ist. Alle Beziehungen enden. Das nimmt mir schon von Anfang an den Spaß, mich darauf einzulassen.“
Er meint:
Ich habe nicht die Figur von Michael Phelps, bin nicht so witzig wie Bill Murray und nicht so locker wie Damon Albarn. Kein Wunder, dass ich bis jetzt keine Frau gefunden habe, die auf mich und nicht nur auf meine Kohle steht.

Video-Tipp: „Pale Horses“ von Moby

Er sagt:
„Erst wenn Fehler passieren, wird Musik aufregend. Dadurch entsteht eine Synergie, die ich schätze. Ich denke, dass man ein großer Künstler ist, wenn man dem Chaos und den Fehlern ihren Platz einräumt.“
Er meint:
Mein Timing ist grauenhaft, ich kann kein Instrument richtig spielen, und singen überlasse ich lieber anderen. Zum Glück kann ich über diese Unzulänglichkeiten mit meiner Punk-Vergangenheit hinwegtäuschen.

Er sagt:
„Wie viele Menschen habe ich einen sehr unruhigen, hyperaktiven Geist. Bring mich in eine Situation, in der alles bestens ist, und ich beginne trotzdem sofort zu grübeln.“
Er meint:
Ich bin ein einsames Psychowrack. Ohne meine Therapiesitzungen, meine tägliche Gehirnmassage und aufmunternde Fanpost würde ich völlig durchdrehen.