Bei starken Verfärbungen der Zähne hilft Bleaching (engl. = bleichen). Auf einzelne Zähne, Zahngruppen oder das ganze Gebiss werden vom Experten Wasserstoffperoxid- oder Carbamidperoxid-Lösungen aufgetragen – je niedriger dosiert, desto schonender. Einige Zahnärzte arbeiten mit dem BriteSmile-System. Es ist besonders wirksam und schonend, weil es nur 15 Prozent Wasserstoffperoxid enthält. Dafür ist es teurer als andere Therapien.

In-Office-Variante in der Fachpraxis
Dieses sogenanante „In-Office-Bleaching“ dauert ein bis maximal zwei Stunden und wird nur von Fachpraxen durchgeführt. Die Zähne werden in mehreren Durchgängen gebleicht. Zähne von starken Rauchern benötigen mehr Wiederholungen als nur leicht verfärbte Zähne. Am Ende sind die Zähne auf einer 16-stufigen Skala um bis zu neun Nuancen aufgehellt. Um die empfindlichen Zähne wieder gut durchzuhärten, bekommt der Patient eine Mundspülung für zuhause, mit der er den Mund morgens und abends ausspült.

Home-Bleaching für Zuhause
Beim „Home-Bleaching“ behandelt man seine Zähne selbst mit einem Aufhellungsmittel. Vorher muss eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen, um sicher zu stellen, dass keine undichte Füllung oder eine frische versteckte Karies in der Mundhöhle vorliegt. Anschließend fertigt der Zahnarzt eine individuelle Schiene an, die exakt an Zahnreihen und Zahnfleischrand angepasst ist. Zuhause wird das Gel in die Schiene gefüllt und sieben bis 14 Tage lang nachts angewendet.
Kathrin Kunterding