1981 traten inhaftierte IRA-Aktivisten im nordirischen Maze Prison in den Hungerstreik, der Spielfilm rekonstruiert ihren Protest, der tödlich endete. Schmerzhaft lange Einstellungen zeigen, wie die Gefangenen nackt in ihren dreckigen Zellen vegetieren, wie sie gefoltert werden, wie sie sterben zwischen Exkrementen und blutigen Laken. Geredet wird – bis auf einen zwanzigminütigen Dialog – kaum. Das ist anstrengend, doch eindringlich. Ein Tagebuch des Grauens zwischen Ekel und Entsetzen.
chb