Er sagt:
„Wir haben uns nie als reine Punkband gesehen. Wir lieben The Police oder Public Enemy nicht minder als The Clash.“
Er meint:
Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, wir wären Punks? Wir sind ungefähr so Punk wie Bon Jovi.

Er sagt:
„Diese Band gibt es seit 16 Jahren. Zehn davon konnten wir nicht von unserer Musik leben und spielten nur vor dem Barkeeper und unseren Freundinnen.“
Er meint:
„Ich stand kurz davor, das Angebot als Staubsaugervertreter anzunehmen. Ende 20 zu sein und dir noch jede Woche von deiner Mutter Geld überweisen zu lassen, ist wirklich peinlich.

Er sagt:
„Das Album ,III‘ vollendet eine Trilogie. Die nächste Platte kriegt einen richtigen Namen.“
Er meint:
Wenn wir „IV“ veröffentlichen, kann sich eh keiner an den Quatsch mit der Trilogie erinnern.

Video-Tipp: „Rusted From The Rain“ von Billy Talent

Er sagt:
„Nachdem er schon für Pearl Jam und die Red Hot Chili Peppers gearbeitet hat, wollte der Megaproduzent Brendan O’Brien unbedingt unser neues Album produzieren.“
Er meint:
Dieser O’Brien war teuer. Verdammt teuer.

Er sagt:
„Wir sprechen gern über ernste Themen. Aber wir entlassen unsere Hörer nie ohne Zuversicht aus unseren Songs. Wir haben Verantwortung gegenüber den Fans, und die lautet: Hoffnung geben.“
Er meint:
Eine Platte von Billy Talent ist aufgebaut wie ein Hollywoodfilm. Es gibt Höhen und Tiefen, aber am Ende kriegen sich die beiden Liebenden. Deswegen schmeckt Popcorn auch so gut zu unserem Album.

Er sagt:
„Da wir in den USA keinen Erfolg haben, können wir länger und häufiger bei euch in Deutschland touren und den dortigen Zuspruch genießen.“
Er meint:
Es treibt uns in den Wahnsinn, dass sich in den Staaten kein Mensch für uns interessiert. Und was das Schlimmste ist: Nickelback sahnen dort ab wie blöde.