Eine gute Beratung vor der Operation ist sehr wichtig. Vor der mehrstündigen Voruntersuchung sollte der Patient keine Kontaktlinsen getragen haben. Denn diese können die Hornhautoberfläche verändern. Bevor der Arzt entscheidet, ob und wenn ja welcher Lasereingriff (Lasik oder Lasek) geeignet ist, kontrolliert er Hornhaut, Netzhaut und Augeninnendruck.

Orientierung mit Lasik-TÜV-Siegel
Entscheidungshilfe bei der Klinikwahl bietet das Lasik-TÜV-Siegel. Es wird nur an Zentren vergeben, die strenge Qualitätskriterien erfüllen wie modernste Geräte, hohe Hygienestandards und ausgezeichnete Behandlungsergebnisse. Bisher besitzen 21 Zentren in Deutschland dieses Siegel. Auch immer mehr ausländische Kliniken werben damit, vom TÜV geprüft worden zu sein. Aber meist handelt es sich dabei nur um die Standard-Zertifizierung nach ISO 9001, die etwas über Betriebsabläufe, nicht aber die Qualität der Behandlung aussagt.

Vorsicht bei Schnäppchen
Wer sich lasern lassen will, sollte also besonders bei Schnäppchenangeboten genau hinschauen. OPs in den neuen EU-Ländern, der Türkei oder Russland sind zwar günstiger. Doch wird dort nach den jeweiligen lokalen Standards operiert, die oft deutlich unter den deutschen liegen. Muss in Deutschland nachbehandelt werden, kann aus der Billig-Behandlung ein teures Vergnügen werden.
Kathrin Kunterding