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Sie haben einen Dresden-Tipp, der in unserem Cityguide noch fehlt? Verraten Sie im PRINZ Club Ihre absoluten „Musts“ der Stadt.

Sachsens Hauptstadt, das sind vor allem altehrwürdige Gebäude und barocke Kunstschätze? Keineswegs! Abseits der Touristenattraktionen hat sich eine junge Szene etabliert, die die Stadt zu einem Anziehungspunkt für viele Studenten und Kreative macht und eine bunte Mischung aus Tradition und Moderne ergibt.
An Hochkultur kommt in Dresden dennoch niemand vorbei, denn das Bild der Altstadt bestimmen weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie die Semperoper, die Frauenkirche oder der Zwinger. Auch ein Besuch in den Gemäldegalerien Alte Meister und Neue Meister und im Historischen Grünen Gewölbe lohnt sich selbst für Kunstbanausen.

Wer von so viel Kultur erst mal eine Verschnaufpause braucht, kann auf der Einkaufsmeile Prager Straße flanieren. An deren nördlichem Ende gelangt man zur Altmarktgalerie, einem Shopping-Paradies mit über 100 Geschäften, und in der Vorweihnachtszeit öffnet auf dem Altmarkt gleich nebenan der Striezelmarkt, Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, seine Stände.
Aber auch die anderen Stadtteile haben einiges zu bieten. So umweht die Zigarettenfabrik Yenidze ein Hauch von Orient. Oder doch eher Lust auf südländisches Flair? Kein Problem, gleich um die Ecke verwöhnt das Maximus den Gaumen mit italienischen Köstlichkeiten. Nicht ganz bis nach Italien, aber zumindest nach Plauen kommt man, wenn man vom Zentrum aus in südliche Richtung geht. Das Viertel ist aufgrund seiner Nähe zur Uni vor allem für die studentische Atmosphäre und kleine Kneipen und Cafés bekannt.
Das auf der anderen Elbseite gelegene Ballhaus Watzke getanzt. Und sogar echtes Urlaubsfeeling kommt im ehemaligen Arbeiterviertel auf, wenn die Stadtstrände Puro Beach und City Beach ihre Liegestühle rausholen. Am Abend stürzt man sich dann im Pier 15 ins Nachtleben. Wer den Tag lieber etwas entspannter ausklingen lässt, dem sei das Sappho − und wo Kunst großgeschrieben wird.

Mehr über das sächsische Lebensgefühl in Dresden lesen Sie auf der zweiten Seite.

Ein Kunstwerk ist für viele auch das Blaue Wunder, die elegante Stahlbrücke zwischen den Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz, um die herum sich das Viertel rund ums Waldschlösschen zum Sitzen im Biergarten ein, und in Loschwitz fühlt man sich fast wie auf dem Land, so malerisch sind die vielen alten Häuser. Hier sind zahlreiche Künstler und Kreative zu Hause.

Mit der Schwebebahn geht es anschließend hinauf in Dresdens Nobelstadtteil Luisenhof aus einen atemberaubenden Blick genießen kann. Auch hier wird gern gefeiert, vorzugsweise in der legendären Kakadu-Bar.
Nach der Stadterkundung ist Erholung in der grünen Lunge Dresdens, dem zentral gelegenen Großen Garten, angesagt, in dem man prima Sport machen oder einfach entspannt in der Sonne sitzen kann. Direkt daneben liegt die futuristisch aussehende Gläserne Manufaktur, in der nicht nur Autos gefertigt werden, sondern auch hochkarätige Kulturveranstaltungen stattfinden.
Eines steht fest: Langweilig wird es in Dresden nie, denn irgendetwas ist immer los, seien es das Dixieland-Festival, die Filmnächte am Elbufer oder die Dresdner Musikfestspiele. Wer nach Dresden kommt, entdeckt immer wieder etwas Neues.
Ute Nitzsche