Stipendium: Rund 14 000 Studierende haben derzeit in Deutschland ein Stipendium. Die konkreten Leistungen enthalten eine monatlichen Förderung (orientiert sich am aktuellen Bafög-Satz), ein davon unabhängiges Büchergeld, hilfreiche akademische und wirtschaftliche Kontakte, einen großzügigen Zuschuss zu möglichen Auslandsaufenthalten sowie Zuschüsse zu Krankenversicherungen und zinslose Darlehen.
1) E-Follows: Stipendiendatenbank mit fast 700 Einträgen, e-follows.net
2) DAAD: Stipendiendatenbank mit Informationen zu den Förderungsmöglichkeiten sowie anderer Förderorganisationen zur Unterstützung von Studium, Forschung oder Lehre im Ausland, daad.de
3) Stipendium Plus: Elf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Begabtenförderungswerke vergeben Stipendien, stipendiumplus.de
4) Start Edu EU: Internationale Datenbank für Stipendien weltweit, startedu.eu

Bafög: Seit 1971 gibt es das Bundesausbildungsförderungsgesetz. Wer davon profitieren möchte, sollte seinen Antrag einreichen, sobald er die Studienplatzzusage erhalten hat. Der Finanzzuschuss wird jedes Jahr neu berechnet, die Verlängerung muss zwei Monate vor Ablauf immer wieder schriftlich beantragt werden. Die Förderungshöchstdauer richtet sich nach der in der Prüfungsordnung festgelegten Regelstudienzeit. Der Höchstsatz liegt zurzeit bei monatlich 653 Euro. Den erhält, wer nachweislich nicht von seinen Eltern finanziell unterstützt werden kann und wessen Vermögen 5 200 Euro unterschreitet. Zurückgezahlt wird fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer, sofern das Einkommen dann 960 Euro übersteigt. Wer sein Studium vor Ende der Regelstudienzeit abschließt oder zu den 30 Prozent der besten Absolventen seines Faches gehört, dem werden bis zu 25 Prozent der Rückzahlungssumme erlassen. Alle Informationen und Antragsformulare gibt es als Download unter www.dasneue-bafoeg.de. Die Geschichte des Bafög und hilfreiche Tipps zur Antragstellung findet man auf www.studentenwerke.de.

Internationaler Studentenausweis: ISIC ist der International anerkannter Nachweis des Studierendenstatus mit mehr als 40 000 Vergünstigungen in über 100 Ländern: Museen und Galerien, Sehenswürdigkeiten, Theater, Kinos, Restaurants, Flug- und Bahntickets, Hotels, Mietwagen, Fährpassagen und vieles mehr. Der aktuelle Ausweis (gültig bis Dezember 2010) kann deutschlandweit an 500 Auslegestellen für 12 Euro beantragt werden (mehr Infos unter isic.de). Voraussetzungen: aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, Passbild und Personalausweis.

Geld verdienen: Während des Studiums Geld zu verdienen, ist gar nicht so einfach. Schließlich hat man mit der Uni schon mehr als genug zu tun, und tagsüber sitzt man in der Vorlesung fest. Also muss ein Job am Abend, am Wochenende oder in den Semesterferien her. Aber, Wirtschaftskrise hin oder her, es gibt für fleißige Studenten genügend Arbeitsmöglichkeiten, um etwas Geld neben dem Studium zu verdienen. Wer einen Job sucht, findet Angebote an den Schwarzen Brettern, bei der Studierendenvermittlung der Arbeitsagentur oder in Internetjobbörsen. In der Gastronomie hilft es oft, einfach vorbeizugehen und nachzufragen. Auch Zeitarbeitsfirmen können hilfreich sein.

Auf der nächsten Seite gibt es die besten Adressen für Jobportale im Internet sowie Tipps für Promotiontätigkeiten, Praktika und Aushilfsjobs vor Ort.Die besten Adressen im Internet:
1) Studentenjobvermittlung: Einen Überblick verschafft die Studentenjobvermittlung. Das Portal ist auf Studenten zugeschnitten. Arbeitssuchende finden im gesamten deutschsprachigen Raum Stellen jeder Art: von Ausbildungsangeboten (etwa Volontariaten oder Praktika) über Assistenzstellen bis hin zu Promo-, Werkstudenten- oder HiWi-Jobs – in Teilzeit oder Vollzeit, studenten-jobvermittlung.de

2) Jobmensa: Auch das Portal Jobmensa ist sehr hilfreich. Ob Studenten-, Aushilfs-, Neben-, Ferien- und Promojobs, Praktika oder private Arbeitsangebote: das Portal Jobmensa ist ein Füllhorn für die verschiedensten Arten, sein Geld als Student zu verdienen. Egal ob als 400-Euro-Kraft in der Wirtschaft, Messe-Jobber oder Kellner in einer Kneipe (jobmensa.de).

3) Promotion: Promotionbasis heißt die wohl bekannteste Seite für Promoter. Ganz leicht und kostenlos angemeldet, gestaltet man schnell die eigene Sedcard. Zur Bewerbung klickt man auf „Jobs anzeigen“, wählt die gewünschte Region aus und schickt seine Bewerbungsvorlage samt Sedcard an die Agentur. Vorgestellt werden seriöse Jobs aus allen Bereichen, von Flyerverteilen, Hostess über Mysterieshopper (promotionbasis.de).

4) Arbeitsagentur: Die Teams für akademische Berufe informieren in allen Fragen zu Studium, Beruf und Arbeitsmarkt und bieten beim Schritt ins Berufsleben Beratung, Orientierung und Vermittlung. Podiumsdiskussionen, Seminare und Vorträge gehören zum Angebot, arbeitsagentur.de

5) Unicum: Praktikums- und Jobbörse mit mehreren tausend Angeboten, unicum.de

6) Praktikumsbörse: Mehrere tausend Angebote von Gastronomie bis Wirtschaftsprüfung, praktikums-boerse.de

7) Uni Pur: Studiumsportal mit Praktikums- und Jobbörse, uni-pur.de

8) Alma Mater: Personalvermittlung und Karriereberatung, alma-mater.de

9) Praktikum-Info: Nationale und internationale Angebote für Praktika und Praxissemester, praktikum.info

10) Absolventa: Jobbörse für Studierende und Absolventen, absolventa.de

11) Jobcafe: Studentische Jobvermittlung, von Haushaltshilfen bis zu Aushilfslehrern, jobcafe.de

12) Avantgard: Bei Avantgarde kann man nicht nur in einem tollen Team arbeiten, hier kann man sogar bleiben und Karriere machen, avantgarde.de

Auf der nächsten Seite gibt es die besten Tipps für Promotiontätigkeiten, Praktika und Aushilfsjobs in deiner Studentenstadt.Die besten Adressen vor Ort:
Berlin: Die Stadt ist zwar kein teures Pflaster, aber Wohnung, Essen und Party wollen trotzdem finanziert werden, zum Beispiel mit Hilfe der Heinzelmännchen. Die Einrichtung des Studentenwerks Berlin vermittelt Arbeitsangebote an Studierende der Universitäten und Fachhochschulen. So werden Heiligabend beispielsweise 500 Weihnachtsmänner gesucht. Wer doch lieber studiennah arbeiten möchte, sucht sich am besten eine Hiwi-Stelle (= Studentische Hilfskraft) in seinem jeweiligen Fachbereich, die u. a. im JobPortal der Berliner Hochschulen zu finden ist. Im Jahr werden rund 30.000 Jobs an Berliner Studenten vermittelt (studentenwerk-berlin.de/jobs und web.fu-berlin.de/jobportal).

Bremen: Die Jobmensa ermöglicht den direkten Kontakt mit Agenturen und Standorten in Bremen. Sowohl Praktika als auch Wochenendjobs mit angemessener Vergütung finden sich hier (Kirchweg 3, Bremen Nord, Tel. 0221/27 72 67 74, jobmensa.de/studentenjobs-bremen).

Frankfurt: Ein Kultjob für Frischluftfans ist der als Velotaxi-Fahrer (Bockenheim, Betriebshof Frankfurt, Große Seestr.17, Tel. 71 58 88 55, velotaxi.de). Ein Job mit flexiblen Arbeitszeiten gibt es als studentischer Mitarbeiter für die telefonische Kundenbetreuung (TAS Telemarketing AG, Platz der Einheit 1,Tel. 97 50 34 81, tasag.de). Für Studenten mit angenehmer Telefonstimme könnte der Job als Call-Center-Agent interessant sein (z.B. Kuck&Schmidt GmbH, Sontraer Str. 27,Tel 46 00 10, callcenter-ffm.de). Oder: Arbeiten direkt an der Hochschule! Als Verteiler, am Infostand oder als Aushangsbetreuung bei der Studenten-Presse (Bergheimer Strasse 139-15, 69115 Heidelberg, Tel. 06221 9040-221, studentenpresse.de).

Hamburg: Angebote gibt es bei der Studierenden-Vermittlung der Arbeitsagentur (Kurt-Schumacher-Allee 16, Zimmer 017, St. Georg, Tel. 24 85 – 21 62 / 21 51, Mo-Do 7-14, Fr 7-12 Uhr), für Studierende der TUHH ist die richtige Anlaufstelle in der Schwarzenbergstr. 95 (Zimmer 0097, Do 13-15Uhr). JobZ, das Jobportal der Hamburger Hochschulen, bietet neben Aushilfsjobs auch Praktika, Assistenzstellen und Jobs für Absolventen (stellenwerk-hamburg.de).

Hannover: Jobs gibt es über die Arbeitsagentur Hannover (Brühlstr. 4, Mitte, Tel.: 018 01/55 51 11, arbeitsagentur.de). Oder man probiert es direkt bei Veranstaltern und Betreibern wie z.B. dem Zoo Hannover (Adenauerallee 3, Zoo, Tel. 28 07 41 63, tgl. 10-16 Uhr, zoo-hannover.de).

Köln: Im Jobportal Uni Köln findet man Praktikumsplätze, Nebenjobs, Angebote für Absolventen und Diplomarbeits-Schreiber sowie private Anzeigen und Stellenangebote der Universität (stellenwerk-koeln.de). Außerdem gibt es den Nebenjob-Service der FH Köln. Er übernimmt die Vermittlung von Nebenjobs aller Art für Studierende der Kölner Fachhochschule (verwaltung.fh-koeln.de). Der Studienkreis ist ein großer Anbieter für Schüler-Nachhilfe und sucht ständig neue Lehrkräfte (studienkreis.de/stellenangebote).

Leipzig: Für Events in Arena und Zentralstadion werden regelmäßig Helfer gesucht und die Leipziger Messe besetzt ihre Kassenhäuschen auch gerne mal mit Studenten. Nachteulen kommen garantiert in einer der zahlreichen Kneipen auf der KarLi unter, auch in der Moritzbastei jobben derzeit reichlich 200 studentische Aushilfskräfte. Wer schon immer mal beim MDR über den Bildschirm huschen wollte, sollte sich in der Media City bewerben.

Ruhrgebiet: In Dortmund und Essen finden regelmäßig Messen statt, wo eigentlich immer Hostessen oder Promoter benötigt werden. Solche und ähnliche Jobs vermitteln Agenturen an freundliche, gutaussehende, junge Leute mit Gewerbeschein:
– EKO Services, Dortmund, Ostenhellweg 1,Tel. 0231/165 58 04, Messehostessen und Messehosts, Dolmetscher, Künstler, Moderatoren, ekoservices.de
– Kelly Faces, Dortmund, Europaplatz, Tel. 0231/95 98 83 30, Models und Hostessen/ Hosts für Events, Shows und Messen, Infos: kelly-faces.de
– Agentur Rienäcker, Essen, Pelmanstr. 55, Tel. 0201/78 48 00, Messehostessen, Servicekräfte, Fahrer, rienaecker.de
– TAS, Essen, Max-Keith-Str. 66, Tel. 0201/84 22 40, Promotion u. a., Infos: tas-agentur.de)
Lieber im Halloween-Kostüm tanzen oder Karten abreißen? Auch der Bottroper Movie Park kann regelmäßig Unterstützung gebrauchen (Bottrop, Warner Allee 1, Personalabteilung: 02045/89 95 40, Kostümdarsteller, Tänzer, Servicekräfte, movieparkgermany.de). Und im Oberhausener Einkaufszentrum CentrO kommen Verkaufstalente aushilfsweise zum Zug (Oberhausen, CentrOallee, Jobbörse im EG bei den Schließfächern oder online, centro.de).