MÜNCHEN, SCHLOSS SCHLEISSHEIM
„Nie zuvor habe ich so prachtvolle Schlösser gesehen wie in Bayern“, staunte Regisseur Paul W. S. Anderson. Und nutzte statt des Louvres das opulent bemalte Antiquarium von Schloss Schleißheim als Kulisse für „Die drei Musketiere“. Der schneeweiße Festsaal musste als Büro von Kardinal Richelieu herhalten.

HAMBURG, HOTEL ATLANTIC
Ein Agent Ihrer Majestät logiert fürstlich, und deshalb stieg James Bond in „Der Morgen stirbt nie“ in Hamburgs noblem Hotel „Atlantic“ ab. Im Film erwartet ihn dort ein Killer, und so flieht 007 über die Hotelfassade aufs Dach: zu der berühmten Weltkugel, die auf der „Atlantic“-Spitze thront.

BERLIN, OBERBAUMBRÜCKE
In „Unknown Identity“ stürzt Liam Neeson bei einem spektakulären Unfall von der Brücke; Matt Damon überquert sie in „Die Bourne Verschwörung“ nach seiner Ankunft in Berlin: Hommage an Franka Potente, die als „Lola rennt“ – über die Oberbaumbrücke.

SYLT, LISTER HAFEN
Beim Dreh von „Der Ghostwriter“ musste Sylt als Double für Martha’s Vineyard herhalten: Regisseur Roman Polanski durfte nicht in die USA einreisen. Also ließ er den Hafen von List „amerikanisieren“. Schilder wurden ausgetauscht, Schiffsnamen übermalt.

WUPPERTAL, SCHWEBEBAHN
Tom Tykwer nutzte das Wahrzeichen seiner Heimatstadt als Schauplatz in „Der Krieger und die Kaiserin“, die Bahn ist Kulisse in „Knockin‘ On Heaven’s Door“ und Wim Wenders‘ „Alice in den Städten“. Spannende Stadtrundfahrten zu den großen Drehorten mit Vorführung von Film – ausschnitten bietet in München, Hamburg und Berlin videobustour.de an.