Der wahrscheinlichste Ansteckungsweg des H1N1-Virus ist die sogenannte Tröpfcheninfektion. Doch nicht nur beim Niesen oder Husten können die Erreger eines erkrankten Menschen übertragen werden, sondern auch im Gespräch. Ein Mundschutz ist laut Robert-Koch-Institut jedoch kein echter Schutz, da die Masken nicht dicht abschließen und daher Grippeviren trotzdem in die Atemluft geraten beziehungsweise von gesunden Menschen eingeatmet werden können.

Zu den häufigsten Symptomen bei einer Schweinegrippe-Erkrankung gehören Fieber, Husten, Glieder- und Muskelschmerzen, Atembeschwerden sowie Ausfluss aus Nase oder Augen. Jeder Vierte leidet zudem an Erbrechen oder Durchfall. Bei sonst gesunden Menschen lautet der einfachste Rat bei Erkrankung, ins Bett legen. Schwangere oder chronisch Kranke wie Diabetiker, Patienten mit Asthma oder Herz-Kreislaufbeschwerden sowie ältere Patienten und Kinder sollten dagegen einen Arzt aufsuchen.

Damit es erst gar nicht zu einer Schweinegrippe-Erkrankung kommt, kann sich jeder seit dem 2. November impfen lassen. Zuständig dafür sind ausgewählte Impfpraxen und Gesundheitsämter. Welche das sind, erfährt man über das Bundesgesundheitsministerium (über das gewählte Bundesland erhält man eine Telefonnummer und weiterführende Links). Die Impfung kostet die Versicherten nichts, da die Krankenkassen die Kosten übernehmen.

Die beigemischten Verstärker (Adjuvantien) der drei zugelassenen Impfstoffe Focetria, Pandemrix und Celvapan können allerdings Nebeneffekte auslösen. Geimpfte müssen mit Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle rechnen sowie teilweise mit mehrtägigen Kopf- und Gliederschmerzen.

Unter der Ministeriums-Hotline 0800-44 00 55 0 können sich Bürger über die Schweinegrippe informieren.