Ted ist 27, hat seinen Architektur-Abschluss in der Tasche und lebt zusammen mit seinem besten Freund Marshall, einen angehenden Anwalt, sowie dessen Freundin Lily (Alison Hannigan – „American Pie 1-3“) in einem New Yorker Appartement. Komplettiert wird der fünfköpfige Freundeskreis der Serie durch „Frauenversteher“ Barney und die bezaubernde Robin, die Ted in der ersten Folge kennen lernt und sich prompt in sie verliebt. Beide sind sogar eine Zeit lang ein Paar. Ob Robin jedoch auch die besagte „Mutter“ ist, bleibt ungewiss.

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Der Zuschauer bekommt die unterhaltsamen Erlebnisse aus der Vergangenheit von Ted und seinen Freunden als charmant erzählte Rückblenden serviert. Die durchweg sympathischen Charaktere – ja, auch Barney gehört irgendwie dazu – sorgen dafür, dass man sich gerne auf das chaotische aber nie albern-überdrehte Geschehen einlässt. Schnell hat man die fünf Freunde lieb gewonnen. Der clever konstruierte Erzählstil, in dem eine Geschichte mit Vorausblenden auch hin und wieder in die nähere Vergangenheit verfolgt wird, sorgt zudem dafür, dass „How I Met Your Mother“ sich von den restlichen derzeit laufenden Sitcoms absetzt und dem Genre neue Wege aufzeigt.
André Depcke

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