Leslie Feist lässt ihre dunkle Seite heraus. Nachdem sie mit ihrem letzten Album „The Reminder“ große Erfolge feierte und für vier Grammys nominiert war, legte sie eine Schaffenspause ein. Mit „Metals“ kehrt sie nun zurück, und wenig klingt noch wie bisher. Das gilt vor allem für den Sound ihres neuen Albums. Mit ihrer Kreativ-Clique Chilly Gonzales, Mocky und Keyboard-Ass Brian LeBarton zog sie sich zurück und vertonte ihre neuen Titel. Alles klingt düsterer, reduzierter, neigt dazu, instru mental auszuufern. Drums knallen wie ein Gewitter, das Piano klimpert wie der ewige Fluss der Zeit. Es geht nicht mehr um perfekte Popmelodien, es geht um den größtmöglichen atmosphärischen Ausdruck in den Songs. Und auch so lieben wir Feist