Zunächst sollte sich der Besitzer in einschlägigen Quellen über vertrauensvolle Werkstätten informieren, dazu zählt der Freundes- und Bekanntenkreis ebenso wie Internet-Foren und Oldtimer-Clubs.

Ist erst einmal eine passende Werkstatt gefunden worden, sollte der Auftraggeber sich die Zeit nehmen, mit dem Werkstatt-Team eingehend die zu erbringenden Leistungen durchzusprechen und einen detaillierten Kostenvoranschlag anzufordern.  Denn der Kostenvoranschlag kann über Wohl und Wehe des Oldtimer-Besitzers und seiner finanziellen Verhältnisse entscheiden!

Natürlich kann keine Werkstatt ohne Demontage von Aussen genau ermessen, woran zum Beispiel der nicht rundlaufende Motor denn nun tatsächlich krankt, weshalb der Kostenvoranschlag um 20 Prozent über- oder unterschritten werden darf.

Aber, und das ist dass Entscheidende, sollte im Zuge der Arbeiten Kostenfaktoren auftreten, die diese 20 Prozent deutlich überschreiten, ist die Werkstatt angehalten, beim Auftraggeber die Zustimmung zu diesen höheren Kosten einzuholen.

Dadurch behält der Auftraggeber die Kontrolle über die erbrachten Leistungen und die entstehenden Kosten. Und auch die Werkstatt ist auf der sicheren Seite, denn selbst wenn der Auftraggeber sie von weitergehenden Arbeiten entbindet, ist ihr die Bezahlung der im Kostenvoranschlag genannten Summe sicher.

Für eine optimale Zusammenarbeit des Oldtimer-Besitzers und der beauftagten Werkstatt ist daher ein Kostenvoranschlag eine grundlegende Voraussetzung!