WARUNG BALI
Stadtteil: Neustadt-Nord
Endlich gibt es eine Alternative zum immer vollen indonesischen Restaurant Bali am Brüsseler Platz. Unternehmerisch haben die beiden Lokale trotz des sehr ähnlichen Namens nichts miteinander gemeinsam, kulinarisch allerdings schon denn auch der seit dem Sommer 2007 in den Räumlichkeiten des ehemaligen Lemongrass bestehende Neuzugang offeriert exotische Speisen nach landestypischer balinesischer Art. In dieser Küche ziehen sich seit jeher die Gegensätze süß und sauer, scharf und mild auf köstlichste Weise an. Unser Tipp zum Einstieg in diese besondere Küche: Semur Daging Buncis, das ist zartes Rindfleisch in Chili mit Kokossoße und speziellen balinesischen Gewürzen.
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ALCAZAR
Stadtteil: Neustadt-Nord
Über den Dauerbrenner im Belgischen Viertel gibt es nichts Neues, dafür aber nur Gutes zu berichten. Die Küche ist unverändert fehlerfrei: Die zarte Lammkeule gelingt ebenso wie eine zünftige Kartoffelsuppe oder der üppige Alcazar-Salatteller. Reservierungen sind nach wie vor nicht möglich wer früh kommt, hat die besten Chancen, ansonsten gilt es an der Theke zu warten, bis man an der Reihe ist. Und wochenends ist seit eh und je Remmidemmi: Zu kölschem Bier und Liedgut wird gesungen und geflirtet und nicht selten auch getanzt bis in die Puppen.
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HAUS SCHOLZEN
Stadtteil: Ehrenfeld
In diesem Jahr sind die Rubriken Brauhäuser und Bürgerlich erstmals zusammengefasst, was das Küren eines Siegers nicht einfacher machte. Schließlich ist es das Haus Scholzen geworden denn ob nun aus kölscher oder aus gesamtdeutscher Sicht, der hundertjährige Ehrenfelder Familienbetrieb ist eine durch und durch empfehlenswerte Adresse. Wer nur einmal sommers im lauschigen Hof gesessen hat umgeben von rankendem Blätterwerk, etwa zwischen verliebten Teenies und zwei rüstigen Rentnerpaaren, die sich op kölsch vom Ehrenfeld vor dem Krieg verzälle der wird spätestens im Winter gerne wiederkommen, denn auch drinnen ist es urgemütlich. Auf jedem Platz gut: die Küche, die Kölner Hackrouladen ebenso perfekt hinbekommt wie einen leichten Salat.
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WIRTSHAUS SPITZ
Stadtteil: Neustadt-Nord
Nach bald zwei Jahren hat sich die aufregende Liaison eines Schwaben und einer Kölnerin mehr als bewährt: Das traditionsreiche Haus hat zu seiner früheren Beliebtheit zurückgefunden und überzeugt allabendlich mit einem Programm von Schinkenhähnchen bis Ochsenmaulsalat. Tipp: Montag ist Spießbratentag, frisch aus dem Ofen, und der ist verdammt saftig und die dazugehörigen Semmelknödel ebensowenig zu verachten.
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FRÜH AM DOM
Stadtteil: Innenstadt
Ob man in Japan inzwischen ein Früh-All-Inclusive-Wochenende ordern kann, in dessen Verlauf man den Früh-Komplex nur zum Fotografieren vor dem Dom verlässt? Fest steht: Im bekanntesten Brauhaus der Stadt trinkt das ganze Jahr hindurch die ganze Welt das leckere Früh-Kölsch und schwadroniert lauthals miteinander. Die Karte in Kölsch, Deutsch und Englisch bietet dabei alles Erwähnenswerte der Kölner Küche, das dann von geschäftigen, erfreulich unpampigen Köbessen umgehend auf den Tisch gebracht wird, wo immer der im weitläufigen Haus auch stehen mag.
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SCAMPINO
Stadtteil: Mühlheim
Bereits im letzten Jahr auf der PRINZ-Pole-Position, hat es das Scampino wieder zum Sieger in dieser Rubrik gebracht. Die Argumente liegen auf der Hand: Hier lässt sich mediterraner Fisch unkompliziert, zu vernünftigen Preisen und doch auf hohem Niveau erleben. Auch die Portionen sind anständig hungrig verlässt jedenfalls niemand das große Restaurant mit der trotz des Baubooms drumherum beliebten Terrasse. Insgesamt lohnt sich die Anreise aus ganz Köln, denn so professionell und dabei bodenständig ist Fisch im gesamten Stadtgebiet nicht zu genießen.
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MAISON BLUE
Stadtteil: Altstadt-Süd
Würde der Gewinner ausschließlich nach Küche und Atmosphäre ausgewählt, so gäbe es auf dieser Seite einige Spitzenkandidaten. PRINZ kürt in diesem Jahr jedoch das Maison Blue zum Sieger, weil es neben hervorragender Küche ein Preis-Leistungsverhältnis bietet, das seinesgleichen sucht. Zudem kennt dieses petit restaurant keinerlei Allüren. Die Atmosphäre ist urgemütlich und familiär. Mit blauen Wänden, Landhausdeko, Holzmobiliar und Wintergarten erinnert es an eine Brasserie in der Provence. Fast bescheiden klingen die Ankündigungen auf der Schiefertafel, die allerdings in dem Moment, wo man sich drüber hermacht, zu Verzückungsrufen verleiten. Verantwortlich hierfür ist Chef de Cuisine André Niediek. Er mag die Nouvelle Cuisine, schaut aber auch über den französischen Tellerrand hinaus und lässt alles, vom Brot bis zum Praliné, von Hand anfertigen.
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LE MOISSONNIER
Stadtteil: Neustadt-Nord
Seit 20 Jahren lächeln und schuften sie in einem fort, Madame und Monsieur Moissonnier. Das sympathische Paar aus Frankreich kennt viele Gäste persönlich, denn wer einmal da war, kommt garantiert wieder! Zum einen, weil diese wunderschöne, edle Jugendstil-Brasserie viel fürs Auge bietet, zum anderen, weil Chef de Cuisine Eric Menchon sich seit fast zwei Jahrzehnten keine Schwächen leistet. Was er sich Woche für Woche einfallen lässt, ist nur mit Superlativen zu beschreiben und liest sich etwa so: In Olivenöl pochiertes Lammrückenfilet auf Muskat-Reduktion, provenzalischer armer Ritter und Grünkernbohnen mit Satayschaum, dazu Couscous von Kichererbsen mit Arganöl. Wer dabei nicht ins Schwärmen gerät, hat weder Herz noch Geschmack!
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VINTAGE
Stadtteil: Altstadt-Süd
Das etablierte Weinrestaurant Vintage zieht nach 15 Jahren von der Pfeilstraße in die Hahnenstraße. Die neue Location, zentral zwischen Rudolfplatz und Neumarkt gelegen, befindet sich im rechten Erdgeschossflügel eines schicken, zweistöckigen Bungalows aus den 1950er-Jahren.Der weiße Flachdachbau besticht durch schlichte Eleganz, entworfen wurde er von der Kölner Architekturikone Wilhelm Riphahn. Die strenge, rechteckige Form des Gebäudes wird nur auf der rechten Seite vom abgerundeten Eingangsbereich und der darüberliegenden Terrasse des Vintage durchbrochen.
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HEISING & ADELMANN
Stadtteil: Altstadt-Nord
Mitten im Friesenviertel und meist rappelvoll: Die Abendkarte ist geblieben, neu im Programm sind sowohl eine Karte mit ehrwürdigen H&A-Klassikern (Filet von der Dorade mit gebratenen Scampi, Ratatouille und Gnocchi) als auch die ?H&A-Specials? mit exquisiten Produkten wie Filet vom Knurrhahn auf Kapern-Spitzkohl und gebackenen Kartoffeln. Wenn die Köche Feierabend machen, wird die Musik aufgedreht, Tische und Stühle zur Seite gerückt und der Restaurantbereich zur Tanzfläche umfunktioniert. Kölsch oder Caipi trinken die Nachtschwärmer beim Feiern, Flirten und Freundetreffen auch gerne draußen dabei stören auch ein paar Regentropfen nicht, da der begrünte Sommergarten mit einem Sonnensegel überdacht ist. Motto dieser Szenegastronomie: Sehen und gesehen werden.
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CAFÉ FRANCK
Stadtteil: Neuehrenfeld
Retromöbel, selbst gebackener Kuchen, liebevoll gerichtetes Frühstück: Das Franck ist eines der entspanntesten und freundlichsten Cafés in Köln. Am Wochenende vollzieht sich hier der Wandel zur ?Shibuya-Lounge, wo bei Klängen aus Chill-out, Funk und Soul auch Bier gut schmeckt, im Keller lockt dann gar ein eigener Mini-Club.
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SALON SCHMITZ
Stadtteil: Neustadt-Süd
Die für Kölner Verhältnisse einzigartige kosmopolitische Einrichtung und Atmosphäre aus Retro, Kitsch, gold verputzen Backsteinwänden, Spiegeln und Blumen hat dafür gesorgt, dass es hier lange Zeit extrem voll war. Inzwischen ist etwas Ruhe eingekehrt, und das Ambiente kann sich voll entfalten.
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HALLMACKENREUTHER
Stadtteil: Neustadt-Nord
Das Lokal ist zu jeder Tageszeit ein lockerer In-Spot, an dem das gut gemischte Publikum im lang gezogenen Retro-Ambiente gerne die Zeit vergisst. Zu späterer Stunde glimmt ab und an das rote Kellerlicht auf und zieht Nachtschwärmer in die kleine Clublounge.
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CAFÉ SEHNSUCHT
Stadtteil: Ehrenfeld
Vor bald 25 Jahren war das Sehnsucht noch das einzige Café im Veedel, heute ist es trotz viel Konkurrenz immer noch Ehrenfelds Darling. Das könnte einerseits an der phantasievollen Speisekarte liegen, ganz sicher aber an der Einrichtung: Wintergarten mit viel Holz, nostalgischer Ofen und Ostseebad-Flair dank Seepferdchenverzierung an den Wänden.
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FEYNSINN
Stadtteil: Neustadt-Süd
Seit über zehn Jahren weit mehr als ein Veedels-Treff, doch meist ist es gar nicht so einfach, unter diesem blauen Renaissance-Himmel einen Platz zu bekommen. Während sich die einen noch übers Frühstück hermachen, kommen andere schon zum Mittagstisch. Wieder andere Gäste mögen das Kuchenangebot und vertrödeln in Ruhe den Nachmittag oder orientieren sich wenig später bei Kölsch oder Hauswein in Richtung Abendkarte. Auf selbiger standen hier übrigens schon Bio-Produkte, als von einem Trend noch keine Rede war sie werden teils in bodenständigen, teils in asiatisch-karibischen Gerichten verarbeitet.
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CAFÉ ORLANDO
Stadtteil: Neustadt-Süd
Als eines der ersten Nichtraucher-Cafés in Köln war das Orlando dem Trend schon lange voraus. Neben Kaffees ohne Zusatz- und Aromastoffe stehen Frühstück und Pfannekuchen auf dem Plan.
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FILMDOSE
Stadtteil: Neustadt-Süd
Das Theatercafé, in dem Hella von Sinnen und Dirk Bach erste Bühnenerfahrungen sammelten, ist bei Studenten und Nachbarn zu Recht beliebt. Auch wenn der Service nicht immer der schnellste ist die Küche erfüllt bei niedrigen Preisen die Ansprüche hungriger Mäuler mit frischen Zutaten. Ein Klassiker ist die Kölsche Pizza à la Filmdose: mit Tomaten und Käse überbackener Reibekuchenteig.
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CAFÉ SCHMITZ
Stadtteil: Neustadt-Nord
Neben Frühstück, Mittagstisch und selbst gebackenem Kuchen bietet diese Kölner Café-Institution eine große Auswahl an Zeitschriften und Zeitungen sowie ein paar Tische vor der Tür.
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