IM HERZEN AFRIKAS
Stadtteil: Bahnhofsviertel
Stuhl oder Fußboden lautet die ungewöhnliche Frage, die man uns am Eingang stellt. Wir entscheiden uns für einen kuscheligen Platz mitten im Sand, der hier überall aufgeschüttet ist. Das bedeutet 90 Minuten Schneidersitz mit anschließendem Körner-aus-den-Schuhen-Klopfen. Trotzdem bereuen wir nicht. Unter den nachtblauen Tüchern, mit denen das ganze Restaurant ausstaffiert wurde, herrscht eine einzigartige, düster-schöne Zeltatmosphäre. So viel Lässigkeit, Intimität und (bei aller Professionalität) wunderbar improvisiert wirkende Gemütlichkeit findet man in Frankfurt sonst nirgends.
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SURF’N TURF
Stadtteil: Westend
Welches ist das beste Steakhaus: Mortons oder Surf ´n Turf? Jedes Jahr dieselbe Frage. Eins von beiden gewinnt. Denn die Lokale des inoffiziellen Frankfurter Steakhaus-Königs Christian Mook bieten nun mal bestes US-Prime-Rib. Das hat seinen Preis, man zahlt es geradezu gern, denn es schmeckt und die Show drumherum – mit dem Präsentieren der in Folie eingeschweißten Fleischstücke – ist ebenfalls gut. Ohne Beilagen zwischen 25 und 30 Euro. Die Preise für Flaschen Weine beginnen bei etwa 30 Euro. Die Gäste aus der Banken- und Finanzszene lieben die dicken saftigen Steaks aus US-Prime Rib, die ähnlich perfekt auch in den beiden Schwesterlokalen Surf n Turf und Ivory Club serviert werden.
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APFELWEIN FÖHL
Stadtteil: Neu-Isenburg
Am Neu Isenburger Marktplatz befindet sich eines der schönsten Apfelweinlokale der Region. Bei Föhl passt einfach alles: Das herrlich rustikale Ambiente zum süffigen Schoppen, der freundliche Service zur Vorzeige-Regionalküche. Von dieser probieren wir ein Frankfurter Schnitzel (11,80 Euro), den Tafelspitz (11,90 Euro) sowie eine Gemüselasagne (8,20 Euro). Sowohl die Disziplin einheimischen Küche“, wie auch die der vegetarischen Bistro-Kost wird hier perfekt beherrscht. Die Grüne Soße ist herrlich dick, strotzt voll frischer intensiv schmeckender Kräuter. Schnitzel und Tafelspitz lassen in Punkto Fleischqualität nichts zu wünschen übrig, die Lasagne birgt massig frisches Gemüse zwischen den Nudelteigblättern. Geschmacklich ist alles top.
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SAN SAN
Stadtteil: Innenstadt
Der Kreis ist das Symbol der Einheit, des Absoluten und Vollkommenen. Das lesen wir, während uns durch das runde Bullauge des Aquariums ein Clownfisch beim Essen zusieht. Das stilvolle Ambiente des Restaurant- und Loungebereichs beeindruckt uns. Dunkles Holz, Farbakzente in schwarz und rot, große runde Deckenlampen – überall ein Spiel mit der Form des Kreises. Und rund läuft es hier in der Tat. Der ausgesprochen freundliche Service serviert uns Quallensalat mit Gurke (14 Euro), ein zugegebenermaßen mutiges Entrée, das tatsächlich den salzigen Geschmack des Meeres auf der Zunge hinterlässt. Weniger Experimentierfreudigen seien als Vorspeise die gegrillten Spieße von Huhn, Garnelen, Tintenfisch und Rindfleisch (8 Euro) empfohlen.
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SCHUCH’S RESTAURANT
Stadtteil: Praunheim
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagt der Volksmund. Und er hat Recht: Wir sitzen unweit eines riesigen Baumstammes, der durch die Decke des liebevoll eingerichteten, beliebten Restaurants zu wachsen scheint und genießen die Frucht des Hauses in vielfältigen und unheimlich leckeren Variationen. Ob nun in Form des fruchtig-herben selbstgekelterten Apfelweins mit Quitte (2,50 Euro), als leckere Tresterpanade des Schnitzels mit gebratenen Apfelringen und knusprigen Bratkartoffeln (12,90 Euro) oder als Marinade von Großmutter Margaretes Sauerbraten (13,90 Euro), der mit Kartoffelklößen und Apfelkompott daherkommt und einfach grandios schmeckt. Apfel ist Trumpf in Schuch’s Restaurant. Die Qualität der Fleischgerichte ist erstklassig, bei den Beilagen schmeckt man, dass sie allesamt hausgemacht sind.
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OMA RINKS STERNTALER
Stadtteil: Nordend
Die neuen Betreiber der ehemaligen Traditionskneipe haben mit Oma Rinks Sterntaler geschafft, was zuvor stets scheiterte: Sie haben den Charme der Gaststätte wiederbelebt und modern interpretiert. Im Inneren des Lokals glitzern und funkeln Kristalle um die Wette, ein eingerahmtes Stück Wand legt die Sicht auf eine andere Zeit frei: hier erzählt ein altes Stück Tapete und Fotos auf denen Lulu Schwarz (Oma Rink) zu sehen ist, von früher. Beleuchtung und Atmosphäre laden ein zum gemütlichen Beisammensein. Auf der großen Terrasse gibt es eine extra Spielecke für Kinder, auf einer kleinen Leinwand laufen alte Stummfilme, auf einer großen steht das Märchen des Sterntaler geschrieben. Alles in allem ein Lokal mit Wohlfühlgarantie vom ersten Tag an proppenvoll. Auf der Karte: Klassiker der Frankfurter und der Deutschen Küche, sowie ein paar internationale Gerichte. Pimp my Apfelwein.
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ROSA
Stadtteil: Westend
Man kann es kaum beschreiben, ohne dass es nach übelstem Konzeptkitsch klingt: Wir sehen Schweine, überall Schweine. Sie schauen von skurrilen Gemälden herunter oder stehen als Porzellanfiguren herum. Sogar auf der Speisekarte prangt ein Plastikschweinchen. Doch zusammen mit den roten Wänden und dem französischen Charme wirkt das alles unschlagbar stilvoll und so liebevoll schräg wie Amélies fabelhafte Welt. Wir sitzen an opulent gedeckten Tischen, die in jedem Landhaus eine gute Figur machen würden und hören klassische Musik. Die ist hier nicht bloß Hintergrundgedudel, sondern angenehm laut. Das finden wir prima. Obwohl das Essen Feinschmeckerqualitäten hat, präsentiert es sich unspektakulär. Auch das gefällt uns sehr. Der Dorsch auf meinem Teller (22 Euro) wurde perfekt filetiert und zu einer großen Portion aufgeschichtet. Dazu gibt es aromatische Champignons, Bohnen und eine Riesling-Bernaise.
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OSTERIA DIVINO
Stadtteil: Westend
Die Herzlichkeit von Olimpio Mautone und seinem Team ist unschlagbar. Darum kommen wir auch immer gerne wieder und weil die Küche uns noch nie enttäuscht hat. Auf der Karte stehen selten mehr als ein halbes Dutzend Gerichte. Heute setzen wir uns auf die kleine Terrasse neben der schlicht, aber schick eingerichteten Osteria. Am Nachbartisch feiert Eintracht-Präsident Peter Fischer den Nichtabstieg seiner Jungs. Uns ist erstmal nach Pasta: Ein kleiner Teller Spaghetti mit Calamares und eine Portion Linguine mit scharfer Tomatensoße und Speck kommen auf den Tisch al dente, traumhaft und mit 4,50 Euro pro Portion auch noch sehr günstig. Großartig sind auch die Hauptspeisen: Ein vorzügliches Stubenküken (15,50 Euro) ist mit Oliven und Mozzarella gefüllt, der Schwertfisch (8,50 Euro) ist herrlich frisch und eine gute Entscheidung nur mit etwas Pfeffer gewürzt.
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MICRO
Stadtteil: Fechenheim
Hut ab, Herr Lohninger. Was der Chefkoch der beiden Restaurants des Cocoon Clubs in seiner Küche zaubert, begeistert nicht nur Kritikerpäpste wie die Tester vom Guide Michelin, sondern haut auch uns regelmäßig um. Auch der jüngste Testbesuch im Micro, wo eigenwillige Snacks auf österreichische Schmankerln und High-Class-Küche treffen, erweist sich als fulminanter Gaumenschmaus. Die recht klassische Thaisuppe (11 Euro) hat eine tolle Schärfe, die Terrine aus Roter Beete und Meerrettichschaum (12 Euro) könnte geschmacksintensiver nicht sein. Unglaublich zart ist das Milchkalbsfilet, das mit einer tollen, geschäumten Rieslingsoße und Maine-Hummer serviert wird (32 Euro), den zarten Seewolf mit Jakobsmuscheln begleitet ein fantastisch cremiger Kartoffelbrei.
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RIZ
Stadtteil: Altstadt
Tagcafé`Abendbar nennt sich das sympathische Retro-Lokal gegenüber des Volkstheaters und des Goethehauses. In so historischer Nachbarschaft glänzt das Riz nicht durch Pomp, sondern vielmehr durch Understatement. Bunt durcheinander gewürfelte Stühle, ein großer Nierentisch in der Mitte, und alte Polstersofas wie man sie aus den 70er Jahren kennt bieten Kulisse für die Hautdarsteller dieser kleinen Gastronomischen Inszenierung: Kreative Küche und ein richtig netter Service. Besonders schön: Die große Auswahl leckerer Tapas, genannt Rizhäppchen wie Bündnerfleisch, Tête de Moine und Rösti (6,50 Euro) oder Warmer Ziegenkäse auf Birne mit Hirschschinken. Alle dieser Schmankerl werden mit Brot serviert und machen satt. Wir aber entscheiden uns, heute mal zwei Pastagerichte zu probieren und wählen die frischen Gnocchi ?einfach nur mit gutem Olivenöl und Schweizer Bergkäse? (8,50 Euro). Klasse schmecken die. Schade finden wir nur, dass der Käse zwar hübsch als Röschen dekoriert, aber kalt auf das Gericht obenauf gelegt wurde. Drüber geschmolzen hätte es uns noch besser geschmeckt.
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BAR M KANTINE
Stadtteil: Bornheim
Hier kann es passieren, dass Jochen Distelmeyer am Nachbartisch die Auflösung von Blumfeld debattiert, während britische Performancekünstler am Tresen ihre Trinkfestigkeit anhand von deutschen Bieren testen. Wer im Mousonturm auf der Bühne steht, ist häufig auch im Restaurant des Künstlerhauses anzutreffen. Und genießt dort eine Küche, die zwischen bürgerlichen und Bistro-Gerichten vermittelt. Ein Schnitzel Wiener Art (11,30 Euro) wird hier genauso beherrscht wie der Odenwälder Handkäs (4,40 Euro) oder Penne mit fruchtiger Zitronenfrischkäsesoße. Raffiniertere Gerichte und tolle Salate findet man auf der Tageskarte, die auf saisonale Angebote Rücksicht nimmt. Sonntags gibt es ein großartiges Frühstücksbüffet, dafür sollte man aber unbedingt reservieren.
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LOKALBAHNHOF
Stadtteil: Sachsenhausen
Eine der beliebtesten Sachsenhäuser Adressen nicht nur, wenn es ums Frühstück geht. Im Inneren wie auch im garten sitzt man auf rustikalen Bierbänken und bekommt einen Stift von der Bedienung in die Hand gedrückt. Auf einer vorgedruckten Liste kreuzt man an, was das Frühstücksherz begeht. Diverse Brote, Brötchen, Pancakes und Croissants stehen als Basis zur Verfügung. Dazu kommen je nach Gusto Wurst, Schinken, Käse, Marmelade, Nutella und Co. Eier im Glas, gerührt oder ganz Klassisch in der Frühstücksvariante. Für ein Frühstück mit einem Vollkornbrötchen, Vollkornbrot, italienischer Salami, Kräuterquark und einem Ei zahlt man etwa 7 Euro.
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NYKKE & KOKKI CAFÉ IM KUNSTVEREIN
Stadtteil: Nordend
Ob Flying Fingerfood, asiatische oder mediterrane Küche: Das junge, kreative Team zaubert aus frischen Zutaten Speisen für bis zu 1500 Gäste, findet auf Wunsch die passende Location und kümmert sich um Dekoration, Musik oder Lichttechnik.
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TEELIRIUM
Stadtteil: Bornheim
Eigentlich ist das Teelirium ja ein Tee-Geschäft, deshalb kann man in dem kleinen Nichtraucherlokal auch in den Genuss unzähliger Teesorten kommen. Ein mit dem Tee servierter Timer sorgt für exakte Ziehdauer. Hartnäckige Kaffeetrinker bekommen hier aber auch ihren heißgeliebten braune Koffeintrank. Außerdem gibt es Frühstücksvariationen (2,90-7,90 Euro), Extras, Kuchen und Scones.
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CAFÉ KANTE
Stadtteil: Bornheim
Orte wie das Café Kante gibt es in Frankfurt viel zu wenige. In schlichter Kaffeehaus-Atmosphäre (schöne Retro-Theke) kommt statt ausgefallener Brunch-Kreationen das auf die Teller, worum es wirklich geht: Brötchen, Belag und guter Kaffee. Und das zu richtig fairen Preisen (ab 2,50 Euro) wie beispielsweise zwei Brötchen mit Butter, Marmelade und Wurst oder Käse für 4 Euro. Außerdem gibt es Müslis und Obstsalate. Das Innere des Cafés wurde vor kurzem zur Nichtraucherzone erklärt. Geraucht wird nur noch auf der Terrasse.
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PLATZ IM HERZEN
Stadtteil: Nordend
International Schwarzes Mobiliar, alte Holzdielen, ein poppiger Kronleuchter und kräftiges Violett an den Wänden – die neue Frühstücksbar setzt auf Kontraste und vereint gelungen Altes mit Neuem. Für Wohnzimmeratmosphäre sorgen bunte Sitzkissen und Blumen auf den Tischen. Neben dem Frühstücksangebot (bis 18 Uhr) und einer kleinen Auswahl an Salaten, Tapas & Co gibt es eine abwechslungsreiche Wochenkarte. Die Wahl fällt uns nicht leicht. Geduldig kommt die freundliche Bedienung ein drittes Mal und serviert uns frisches Zaziki als Gruß aus der Küche. Was lange währt, wird ja bekanntlich gut – und so staunen wir wenig später über ein himmlisch zartes Rumpsteak von beachtlichem Ausmaß mit kross gebratenen Bratkartoffeln (14,90 Euro) sowie ein cremig-mildes Hähnchencurry mit viel frischem Gemüse (7,50 Euro).
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SCHIRN CAFÉ
Stadtteil: Innenstadt
Im Café der Kunsthalle Schirn gibt es den perfekten Sonntagsbrunch (14 Euro pro Person, Kinder 6 Euro) für junge Familien,denn für die Kleinen wird ein spezielles Bastel- und Spielprogramm auf die Beine gestellt. Zu essen gibt es Frühstücksklassiker Leckeres mit mediterranem Touch. Reservieren!
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SIESMAYER
Stadtteil: Westend
Hochgelobt sind im Siesmayer die Torten und Kuchen der hauseigenen Conditorei. Mit Recht. Was hier als Creme, Teig und Frucht auf die Teller kommt hat mehr zu bieten, als nur sinnlose Kalorienzufuhr. Nämlich traumhaften Genuss (wir empfehlen die Siesmayertorte, 1 Stück: 2,95 Euro). Auch das hausgemachte Eis schmeckt richtig fein. Nicht zu süß, von angenehmer Konsistenz und mit 3 Euro für drei Bällchen auch fair im Preis. Bekannt ist das Siesmayer auch für die wunderschöne an den Palmengarten angrenzende Terrasse. Die genau, wie das schlichte Innere vom Frühstück (großes Angebot! 8-12 Uhr) über besagte Kuchen- und Torten sowie Mittagsgerichte bis zum Abendessen zum Schlemmen einlädt.
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CAFÉ IM LIEBIGHAUS
Stadtteil: Sachsenhausen
Alles etwas chaotisch hier im Café des Liebieghauses. Was genau die Teilnahme am sonntäglichen Büfett kostet (pro Person 10 Euro), es steht nirgendwo geschrieben. Drinnen an und hinter der Theke (ein ziemliches Gedränge!) holen wir uns Besteck und Teller und füllen diese, so oft wir wollen, mit allem, was das Herz begehrt (Käse, Wurst, Nutella, Baguette, Salate), die Getränke dürfen wir erst am Tisch ordern. Wir haben zum Glück einen Platz im schönen, idyllischen Garten ergattern können. Und dieser schöne Platz macht das bisschen Chaos wieder wett.
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RESTAURANT OPERA
Stadtteil: Innenstadt
Das schönste Restaurant am schönsten Platz der Stadt hat auch noch eine wunderschöne Terrasse mit Blick auf die Hochhaussilhouette der Mainmetropole. Die Küche kann mit dem pompösen Ambiente auf der Bel Etage der Alten Oper nicht immer mithalten und bietet ein gelegentliches Wechselbad. Derzeit wird zuverlässig gut gekocht. Bei Tunfisch-Carpaccio kann man wenig falsch machen, sogar die Minisalatbeilage ist dezent angemacht, was leider viel zu viele Köche gern vergessen. Nicht hier. Klassische Gerichte wie gebratener St. Pierre mit Pfifferlingen oder Kalbsfilet Rossini mit herzhaften Saucen und Beilagen gelingen. Weniger empfehlenswert sind die gebackenen DimSums, die man aus der Kühltruhe im Supermarkt kennt.
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