ROTE LATERNE/KONKUBINE
Stadtteil: Mitte
China auf die szenige Art – und das gleich in zweifacher Ausführung. Die Konkubine ist rauchfrei, in der benachbarten Roten Laterne kann zurzeit noch gepafft werden. Das frische und glutamatfreie kulinarische Programm ist bei beiden gleich und extralecker. Starqualitäten haben die Suppen mit handgemachten Nudeln, die Pekingente und die heißen Platten mit Hühnerbrust oder Rinderfilet. Richtig toll ist der neue Salat mit Mango, Gurken und Glasnudeln in fruchtigem Minzdressing mit pikanter Schärfe.
Mehr Infos…

BAR OLIO
Stadtteil: Pempelfort
Am Derendorfer Güterbahnhof geriet die Szenewelt ins Wanken. Abrissbirne da, Baukräne dort -fast alles, was einen dort hintrieb, ist schon weg. Nur im Olio hockt man wie eh und je auf dem Mobiliar vom Sperrmüll und futtert unverdrossen mit Vergnügen weiter! Also rein in die szenige Bude und her mit dem halbrohen Thunfisch in Korianderkruste, den Spaghetti A.O.P., den schwarzen Tagliatelle mit grünem Spargel, den Jakobsmuscheln auf Spinat-Ingwersalat … All das und noch viel mehr aus dem mediterran-asiatischen Mix hat seit Jahr und Tag Rasse und Klasse, ist frisch und gut gemacht, wird gut gelaunt von eigenwilligen Individuen serviert und von guten Weinen begleitet.
Mehr Infos…

SILA THAI
Stadtteil: Mitte
Aufwendiger geht’s nimmer: Für die Deko des Sila Thai wurden drei Schiffscontainer mit Holzschnitzereien, Marmor und Steinmetzarbeiten verbaut. Das Ergebnis ist ein prunkvoller Speisesaal, der wie eine Parallelwelt wirkt. Wer will, kann in einem leicht erhöhten Bereich authentisch im Schneidersitz essen, für alle anderen gibt es reguläre Tische. Die Küche hat in den letzten Jahren einiges an Auszeichnungen erhalten. Wir wählen den gemischten Vorspeisenteller, der mit leckeren Fleischspießen, Frühlingsrollen und paniertem Käse aufwartet. Auch die gebackenen Garnelenbällchen überzeugen.
Mehr Infos…


ROBERTS BISTRO
Stadtteil: Hafen
Der Dauerbrenner unter Düsseldorfs Feinschmeckerlokalen! Die bunte Optik ist gewöhnungsbedürftig, schreckt aber das sehr gemischte illustre Publikum nicht ab.Man steht gelassen Schlange füreinen Platz und knubbelt sich ohne Murren zu sechst an Vierertischen. Aufgetischt werden frankophile Schlemmereien der allerköstlichsten Art: Taschenkrebse oder Seespinne mit hausgemachter Mayonnaise, Kalbsbries-Salat mit Pinienkernen, Pot au feu, eine perfekte Fischsuppe mit Aioli, Gruyère und Croûtons, „Andouillette“ (französische Innereienwurst) mit Äpfeln und Calvados, Cassoulet von der Ente, Lamm und Lyoner Wurst, Crème brûlée u.v.m. Das Weinangebot passt, der Service auch.
Mehr Infos…


BASIL’S
Stadtteil: Karlstadt
Basile Mourikis ist kein Unbekannter – viele kennen ihn noch aus dem Kytaro. Jetzt hat der Gastro-Profi endlich sein eigenes Restaurant eröffnet. Im vorderen Teil des Lokals befindet sich die offene Küche und eine Bar, während im hinteren Teil an dunklen Holztischen gespeist wird. In der Küche wird das Rad nicht unbedingt neu erfunden – die Speisekarte offeriert beliebte mediterrane Klassiker mit starkem italienischen und griechischen Einfluss – darunter viele Fischgerichte. Das Essen hinterlässt einen sehr guten Eindruck: Rinderfilet sowie die Dorade kommen äußerst schmackhaft und auf den Punkt zubereitet auf den Tisch. Die Weinkarte bietet ein paar schöne Klassiker zu fairen Preisen. Der Service ist nah am Gast.
Mehr Infos…

Weiter geht’s auf der nächsten Seite.


MONKEY’S WEST
Stadtteil: Mitte
Die Inszenierung von aufregender Weltklassekunst in etwas snobistischem, aber gediegenem Rahmen ist wahrhaft metropolenlike. Drum herrscht im edlen Westen auch oft Promialarm. Die Küche hat inzwischen einen Zahn zugelegt, arbeitet sehr hochwertig, ziemlich puristisch, aber auch irgendwie bodenständig. Die Kreationen haben Klasse, auch wenn sich der hohe Preis nicht immer erschließt. Das Personal dürfte allerdings besser geschult sein, auf Topniveau arbeitet es nicht – aber das kann ja noch werden. Der Sommelier hat schon traumhafte Weine auf Lager, ist aber ganz schön frech, wenn man nach Tropfen von renommierten Spitzenwinzern fragt, die er nicht schätzt.
Mehr Infos…


KYTARO
Stadtteil: Flingern
Großflächiges Szenerestaurant mit gutem Ruf über die Grenzen von Düsseldorf hinaus. Wer am liebsten beim Eckgriechen Gyros isst, sollte sich den Besuch allerdings überlegen. Das Kytaro bedient eine recht gediegene Klientel und trägt nicht zum Abbau gängiger Düsseldorf-Klischees bei. Das muss es auch nicht, denn die Küche ist erstklassig. Gerade die Fischpalette ist so abwechslungsreich wie gut. Aber auch die Fleischgerichte oder die griechischen Vorspeisen – von den gefüllten Weinblättern bis zu den Teigröllchen – gefallen ausnahmslos. Die Portionen sind recht groß, die Preise der hohen Qualität angemessen, um nicht zu sagen: fair. Im Sommer erhöht eine schöne Terrasse den Sehen-und-gesehen-werden-Faktor. Zu Messezeiten raten wir dringend zu reservieren.
Mehr Infos…


FEHRENBACH
Stadtteil: Pempelfort
Julia und Jürgen Fehrenbach haben sich mit ihrem edlen Mini-Gourmettempel etabliert. Sie als zauberhafte Servicefee, er als fantastischer Koch. Zwei Menüs stehen zur Auswahl, deren Komponenten auch einzeln geordert werden können. Das könnte ein Loup de Mer in Garam Marsala in einem Tomaten-Anis-Sud mit Fenchelravioli sein, Kalbskotelette mit Kartoffel-Lauchpüree, Trüffelsauce und geschmortem Chicorée oder mit Mandelschaum gratinierte Aprikosen samt Rosmarineis. Schmeckt alles ganz hinreißend und ist auch noch bezahlbar. Was für viele der edlen Tropfen auch gilt.
Mehr Infos…


SAITTA VINI
Stadtteil: Oberkassel
Wunderschöner Weinladen mit Stuckdecken in einer ehemaligen Bank. Das Repertoire ist hervorragend und bietet für jeden Geschmack etwas. Italien ist allerbreitest sortiert, aber auch Frankreich, Spanien, Deutschland und Übersee sind estens vertreten. Die Beratung durch die Sommeliere Anke Brandes ist sehr kompetent, die Empfehlungen sind sortimentsabhängig eher mittel- bis hochpreisig. Wunderbar sind die kleinen kulinarischen Schmankerl, die Grappe und das edle Non-Food-Repertoire, u. a. mit superschönen Gläsern. Verkostungen, regelmäßige Weinproben mit Winzern und/oder Menü, die trotz hoher Preise immer schnell ausgebucht sind, Liefer- und Präsentservice.
Mehr Infos…


NAGAYA
Stadtteil: Karlstadt
Asia meets Europe – auf eine ungeheuer betörende Art. Was Yoshizumi Nagaya mit überschäumender Kreativität und großem Können aus ganz wunderbaren Grundstoffen zubereitet, ist mehr als nur ein köstliches Mahl – es ist der pure Kunst-Genuss! Thunfisch-Schafskäse-Tatar zwischen hauchdünnen Knusperteig mit luftigem Wasabischaum, Gelbschwanz-Sashimi mit Orangen und Kräutern, Sushi als Tempura oder mit Jakobsmuschel und Trüffel oder ein Ananascarpaccio mit Vanilleeis und Grüntee-Espuma – das schmeckt alles nicht nur überirdisch, es sieht auch so aus. Denn Nagaya richtet nicht nur wunderschön an, er dekoriert nicht nur bezaubernd, er lässt ganze Landschaften entstehen – voller Ästhetik, voller Dramatik. Das alles spielt sich in einem uralten Gewölbekeller ab, für Raucher oben in puristischer Umgebung.
Mehr Infos…

Weiter geht’s auf der nächsten Seite.

AB DER FISCH
Stadtteil: Pempelfort
Noch immer schaut das schuppige Maskottchen dieses Kneipenklassikers im Pempelforter Bermuda-Dreieck grimmig drein. Dabei schwimmt der Fisch schon seit über einem Jahrzehnt auf einer Welle der Gästesympathie. Auch wenn der Fisch optisch schon ein wenig betagt wirkt, ist es drinnen und an schönen Tagen auch draußen schwierig, ein freies Plätzchen zu finden. Ob’s am tollen Frühstück, der variantenreichen Küche von Pasta bis Couscous, dem sympathischen Personal oder der munteren Gästeschar liegt – so ganz genau weiß dies wohl niemand. Spielt aber auch keine Rolle: Der Klassiker ist immer noch klasse und weiß als Gesamtkunstwerk zu überzeugen.
Mehr Infos…

BAZZAR
Stadtteil: Mitte
Das beliebte Bazzar Café zwischen Kö und Altstadt weiß einige Vorteile auf seiner Seite: Hier bietet man natürlich die hauseigene Kaffeelinie an, die Qualität des braunen Muntermachers ist also bestens. Gleiches gilt für die Produktvielfalt. Neben der günstigen Lage kann das Bazzar im Sommer mit vielen Tischen im Innenhof des Wilhelm-Marx-Hauses trumpfen. Am Wochenende einer der besten Spots, um den Laufsteg von Reich und Schön zu fokussieren, geht’s unter der Woche am Rande des Hofbrunnens eher lässig-mediterran zu. Bis zum Betriebsende um 23 Uhr wird hier Frühstück angeboten. Die Auswahl ist nicht riesig, aber die Qualität stimmt immer.Wer es Kö-mäßig krachen lassen will, bestellt gleich das „Große“ mit Champagner.
Mehr Infos…

CAFFE OTHELLO
Stadtteil: Derendorf
Persönlich geführtes Café im Bonsaiformat, das in dieser Form schon seit Jahrzehnten existiert. Das Frühstücksangebot zeichnet sich durch hohe Qualität und hausgemachte Leckereien wie den viel zitierten Putenbraten-Aufschnitt aus. Im Sommer gibt’s mehr Platz durch die sonnige Außenterrasse.
Mehr Infos…


CANOO
Stadtteil: Golzheim
Nach dem Hickhack um die Düsseldorfer Beachclubs tut sich eine schöne Open-Air-Alternative auf: Sefa Uzman und Ralf Einhoff haben den alten Ausflugsdampfer Rheintreue szenetauglich neu gestaltet und bieten am Robert-Lehr-Ufer ab sofort Gastronomie, Partys und Events an. Aus der Küche kommen internationale Speisen – Pasta, Salate, Fisch, Steaks u. a.Ob auf dem luftigen Deck oder drinnen, die Macher verstehen ihre Location als Allrounder zum Chillen, Genießen und Feiern, wo ausdrücklich auch Familien willkommen sind.
Mehr Infos…

HERR SPOERL
Stadtteil: Pempelfort
Eigentlich ein sehr interessanter Laden! Schöner unprätentiöser Landhauslook, sehenswerte moderne Kunst und eine sehr individuelle szenige Gästeschar. Auch das Personal ist richtig gut drauf, jedenfalls bei der Betreuung der Stammgäste. Wer nicht dazu gehört, hat aber ziemlich schlechte Karten und wird erst nach geraumer Zeit zur Kenntnis genommen – wenn überhaupt. Wenn aber, kommt man in den Genuss mediterraner Köstlichkeiten, wie sie leckerer nicht sein könnten. Ein Kalbschnitzel mit Serranoschinken, Pecorino und warmem italienischen Kartoffelsalat beispielsweise oder ein Kaninchen aus dem Ofen mit ganz wunderbaren Aromen.
Mehr Infos…

Weiter geht’s auf der nächsten Seite.


MUGGEL
Stadtteil: Oberkassel
Ein Dauerbrenner unter Düsseldorfs Kneipen. Schon seit ewigen Zeiten schwerstens beliebt. In grauer Vorzeit reiste man sogar aus der Ratinger an, um hier die Sau rauszulassen.Heute trifft man hier eher die Stadtteilszene jeglichen Alters, die den Euro nicht zweimal umdrehen muss. Hunde und Kids immer mit dabei. Das alles wie das Alt-Berliner Ambiente ist sympathisch, aber nicht sonderlich spektakulär. Ein Hammer ist aber das Weinangebot mit mehr als 20 offenen Qualitäts-Tropfen, die alle obersüffig und bezahlbar sind. Der zweite Hammer ist das Essen, das in Preis, Leistung und Geschmack einfach stimmt. Die hocharomatische Fischsuppe mit Greyezer Käse, Aioli und Croutons ist schon alleine ein Grund für den Weg ins Muggel.
Mehr Infos…


ZICKE
Stadtteil: Karlstadt
Wenn Kunst von Können kommt, dann ist die Zicke eine Künstlerkneipe. Denn es ist schon gekonnt, was dort in bester Karlstadt-Lage geboten wird. Das Ambiente verströmt Nostalgie. Überall altes Holz, rissiger Marmor und vergilbtes Papier. Die Wände sind von oben bis unten mit alten Theater- und Kunstplakaten tapeziert. Auf den Tischen brennen Kerzen. Das Essen ist frisch und abwechslungsreich, das Frühstück immer einen Besuch wert, der Service freundlich, das Publikum zwischen jung und junggeblieben. Im Sommer ist die Terrasse ein traumhaftes Plätzchen, um sein Gesicht bei einem leckeren Weinchen oder aromatischen Latte Macchiato in die Sonne zu halten.
Mehr Infos…

MANGOLD
Stadtteil: Derendorf
Junges Gemüse an der Bar, junges Gemüse auf dem Teller – eine Zusammenkunft der genussvolleren Art. Was im loungig gestylten Bar-Restaurant auf die schicken Teller kommt, macht nicht nur optisch was her, es schmeckt auch richtig gut. Die Salate sind schön bunt und haben pfiffige Dressings. Die hauchdünnen Flammkuchen und italienischen Sandwiches machen Spaß dank interessantem Belag. Die hausgemachte Pasta wird mit aromatischen Sößchen und bunten Gemüsen gekreuzt. Und die Steaks vom Lavagrill sind ein echtes Vergnügen. Das Getränke- und Eventprogramm stimmt, die sehr nette Crew kriegt’s problemlos und freundlich hin. Insofern: Alles im grünen Bereich.
Mehr Infos…


NOOIJ
Stadtteil: Flingern
Einfach ein sympathischer Laden! In Sachen Einrichtung ein Mix aus Retro und Moderne, in Dunkelblau und Himbeer getaucht. Schon das Frühstück führt rund um den Globus – von Holland über Spanien in die USA. Mittags gibt’s täglich etwas Nooijes! Mal Asiatisches, mal Mediterranes, mal bürgerliche Kost zum kleinen Kurs. Abends fährt dann das Nooij richtig crossover auf. Orientalisches Couscous meets Semmelknödel mit Pilzen. Tandoori Maispoularde trifft Bitterballen mit Senf. Spinat-Gorgonzolatarte gesellt sich zu Rumpsteak auf grünem Spargel. Allesamt Treffen der richtig leckeren und auch originelleren Art.
Mehr Infos…


UGLY DELUXE
Stadtteil: Bilk
Der Name täuscht: Hässlich ist hier nichts und niemand. Ganz im Gegenteil: schön, schöner, Ugly Deluxe. Schon das Ambiente im Retro-Lounge-Style ist eine Augenweide. Ungelenke Mittdreißiger tun sich mit den tiefen, purpurfarbenen Hockern und Fensterbankplätzen aber schon mal ein wenig schwer. Können ihren Schmerz aber wahlweise mit einem von rund 40 verschiedenen Whiskeys oder einem kultigen Astra aus St. Pauli betäuben. Die freundliche Servicecrew ist ebenfalls eine Augenweide und bringt auf Anfrage auch gerne die kleine, handbeschriebene Speisetafel an den Tisch.
Mehr Infos…