Gefühle tanzbar zu machen ist ihre große Stärke. Auch auf Hot Chips vierter Studioproduktion gelingt dieses Kunststück. Das Album fühlt sich allerdings an wie ein kostbares Geschenk, das man längst besitzt. In Glanzmomenten wie „Alley Cats“ rücken die Beats und Synthesizer in den Hintergrund oder lassen wie bei „I Feel Better“ Klangraum für Alexis Taylors flaumweiches Organ und die wehmütigen Melodien.

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