Er hat den Blues. Er hatte ihn schon immer. Doch lange klang er nicht so zeitgemäß. Wenn Gil Scott-Heron seinen Bariton über elektronische Soundflächen raspelt, dürfte nicht nur jeder Poetry-Slammer ehrfürchtig aufhorchen. Zwischen fesselnd düsteren Stücken wie „Me And The Devil“ oder „New York Is Killing Me“ packt der 60-Jährige Lebenserfahrung in Monologe, für die Quentin Tarantino über Leichen gehen würde.

Video-Tipp: „Me And The Devil“ von Gil Scott-Heron