Man muss Blumfeld nicht mögen, um Distelmeyer zu schätzen. Wutventile wie „Wohin mit dem Hass?“ könnten Ablehnern seiner 2007 aufgelösten Protestband aber mit der Bekämpfung ihrer Antipathie helfen. Sind die Vorbehalte gegenüber der Hamburger Schule erst ausgeräumt, erkennt man hinter Sehnsuchtsmelodien wie „Jenfeld Mädchen“ oder „Bleiben oder gehen“ den schönsten Pop zum Mitdenken.

Video-Tipp: „Lass uns Liebe sein“ von Jochen Distelmeyer