Wer als Rapper die stimmliche Qualität von Plan B vorweisen kann, darf auch singen. Das hat Vorteile: Immer wenn sein flötender Falsettgesang ins Harmlose abzudriften droht, giftet er mit Raps um sich. Erst dieses Spiel mit den Brüchen macht ihn so außergewöhnlich. Dank Streichern und Bläsern wirkt das Album wie ein Original aus der goldenen Ära des Motown- und Philly-Soul.

Katja Schwemmers