Anstich-Early-Birds: Jedes Jahr dasselbe Theater: Kaum ist die Sonne aufgegangen, lungern schon die ersten aus den Clubs gefallenen Teenies vor den Zelteingängen herum. Da harren sie dann aus, um Punkt 9 Uhr beim ersten Anzeichen von geöffneten Türen das Zelt zu stürmen. Aufgrund der extremen Auswüchse in den vergangenen Jahren müssen nun bereits ab 7 Uhr die Ordnungsdienste antanzen und die Zeltzugänge weiträumiger absperren. Es gibt sogar Überlegungen im Festkomitee, die Öffnungszeiten wieder gen Mittag zu verlegen.

Vorglühen: Diese Angewohnheit hat sich leider aus dem Nachtleben auch auf die Wiesn übertragen. Negative Folgen: Viele liegen schon nach zwei Stunden unter dem Tisch oder auf der Polizeistation in der Ausnüchterungszelle.

Bierpreis-Nörgler: Natürlich ist der Preis für das köstliche Märzen wieder kräftig gestiegen. Heuer kostet die Maß 8,30 bis 8,90 Euro. Aber die Innenstadt-Bierpreise liegen oft auch schon weit über der 7-Euro-Grenze pro Maß. Und da gibt’s keine Musik und das Rauchverbot.

Schleifen-Wirrwarr: Für alle, die es bisher noch nicht wussten, sei es hier noch einmal erklärt: Dirndlschleife auf der rechten Seite, Finger weg! Sitzt sie hingegen links, ist Flirten ausdrücklich erwünscht.