Das Szenario wirkt schockierend real: In einem Londoner Stadion zünden Attentäter während eines Fußballspiels eine Bombe; Hunderte Menschen sterben. Die Verzweiflung einer Mutter, die Mann und Sohn verliert, führt Michelle Williams schmerzhaft intensiv vor, und ihr Drama allein wäre Stoff genug für diesen Film. Doch „Bridget Jones“-Regisseurin Maguire bläht ihn mit Nebenhandlung auf: Zwei Männer, die die Verzweifelte trösten wollen, ihre befremdliche Annäherung an den Sohn des Attentäters. Was am Ende berührt, ist die Qual einer Mutter, deren Leben plötzlich in Trümmern liegt.