„Ich liebe die Mode von den zwanziger bis zu den fünfziger Jahren. Vor allem der Autor F. Scott Fitzgerald inspiriert mich. Genau wie er trage ich gern maßgeschneiderte Anzüge. Mein Lieblingsmodell habe ich mir in London im Atelier von Jonathan Quearney anfertigen lassen. Er sieht aus wie von Buddy Holly: babyblau, mit Satin gefüttert und dunklen Aufschlägen. Das Wichtigste ist, dass er aus sehr leichtem Material besteht, denn bei meinen Auftritten springe ich viel herum und komme leicht ins Schwitzen. Dazu kombiniere ich Turnschuhe von Nike oder Adidas, damit die Knie nach dem Konzert nicht schmerzen. Für mein Publikum style ich mich gern auf, denn schließlich will ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das funktioniert in erster Linie über die Musik, aber auch über meinen Look. Meinen Hut von Christian Dior nehme ich deshalb nur selten ab. Für mich ist er das ultimative Symbol für Glamour.“

Zur Person:
Am 15. Oktober veröffentlicht Paul Smith sein erstes Soloalbum „Margins“. Ein ruhiges, melancholisches Werk, auf dem sich der 31-Jährige von seiner sensiblen Seite zeigt. Der Alleingang bedeutet jedoch nicht das Ende von Maximo Park: „Keine Angst, es ist nicht so wie damals, als George Michael Wham verlassen hat“, lässt er seine Fans wissen.