Der Palast rief, und alle, alle kamen. Ob Popkonzert oder Brigadefeier, ob Turniertanz oder Disco, ob Bowling oder Weinverkostung – für alles war Platz in diesem Wohlfühltempel. Ein offenes Haus für jedermann, Staatsgast wie Bauarbeiter. Und gern auch für die Genießer guter Küche. Zugleich bot der Palast der Republik zu DDR-Zeiten das Podium für große internationale Kongresse und Parteitage. Geblieben sind tausendfache Erinnerungen, spätem Spott zum Trotz. Zu Wort kommen vor allem diejenigen, die einst hinter den Kulissen wirkten: vom leitenden Personal bis zu den Theatertechnikern und Köchen.