Ob wir über die Südtiroler Weinstraße fahren, mit den herrlichen Weinbergen und mittelalterlichen Ansitzen oder auf dem Weg zu uns ins Hotel das unglaubliche Bergmassiv des „Rosengartens“, der wohl Inbegriff der Dolomiten ist, sehen, unser Enthusiasmus zeigt sich ständig. Umgeben von Mythen ist dieser Berg, rund um die Sage des Zwergenkönig Laurin, der die schöne Prinzessin Simhild raubte und Sie in seinen Rosengarten inmitten eines Bergmassivs brachte.

Seine Tarnkappe machte Ihn unsichtbar, sein Ring so Stark wie zehn Männer. Als der Ritter Diederich von Bern und sein Waffenmeister Hildebrand vom König an der Etsch angeheuert wurden, dessen Tochter zurückzuholen, gelang es Ihnen, nach reichlich Speiss und Trank, den Zwergenkönig zu überlisten, ihm seine Zauberwaffen zu stehlen und Simhild zu befreien. Seine herrlichen Rosen wollte er in die Ewigkeit verbannen und belegte den Berg mit einem Fluch: Weder bei Tag, noch in der Nacht sollte ihn jemals mehr ein Menschenauge sehen. Dabei vergaß Laurin allerdings die Dämmerung. So sehen wir ihn heute noch; in Form eines einzigartigen Alpenglühens, getaucht in allen Rottönen, ist er ein Geschenk der Natur an uns und unsere Gäste. Wie Karl-Felix-Wolff, ein bekannter, österreichischer Schriftsteller einst meinte, könnte Südtirol alles genommen werden – solange der Rosengarten und die Laurinsage bliebe, würde es auf Ewig ein einzigartiges Land sein. Und so machen wir auch heute mit unseren Gästen, mit den Oldtimern die kurze „Dämmerungstour“, wo wir bei herrlichem Panorama in unserem Dorf dieses einzigartige Naturschauspiel zusammen mit unseren Gästen und einem Glas Südtiroler Wein genießen.

Wie können wir also nicht enthusiastisch sein? Egal wo unsere Touren hinführen sind sie von der Historie begleitet. Von steinzeitlichen Dörfern, über mittelalterliche Burgen bis hin zu Kriegsschauplätzen, Mythen und Volkssagen. All die Begeisterung und unser Wissen darüber, teilen wir mit unseren Gästen; denn viel kann man Kaufen, doch besitzen die Macht der Unvergesslichkeit nur Erfahrungen, die uns verzaubern! Und wie Goethe auf seiner italienischen Reise über unser Land meinte: „Nun erblickte ich endlich bei hohem Sonnenschein, nachdem ich wieder eine Weile nordwärts gefahren war, das Tal, worin Bozen liegt. Von steilen, bis auf eine ziemliche Höhe angebauten Bergen umgeben, ist es gegen Mittag offen, gegen Norden von den Tiroler Bergen gedeckt. Eine milde, sanfte Luft füllte die Gegend. Alles, was auf den höheren Gebirgen zu vegetieren versucht, hat hier schon mehr Kraft und Leben, die Sonne scheint warm, und man glaubt wieder einmal an einen Gott“.

www.cabriohotelerica.net
Oldtimerhotel Erica auf Facebook

[Gallery_16945]

ANZEIGE