Im wahren Leben ist Anna Calvi die Schüchternheit in Person. Das Debüt der Londonerin ist allerdings das genaue Gegenteil, nämlich mutig und verwegen. Im Stil von Nick Cave und PJ Harvey schwingt in ihren Songs stets düstere Morbidität mit. Gleichzeitig liebt sie unüberhörbar romantischen Pop, die Oper und Klassik, instrumentiert ihre Stücke mit Streichern, Chören und Harmonium. Dramatisch wie Shakespeare.