Eben noch war er Goethe, bald ist er Andreas Baader: Alexander Fehling wurde von der European Film Promotion als eines der zehn größten europäischen Schauspieltalente zum Shootingstar der Berlinale nominiert. Die Jury lobt das „große Crossover-Potential“ des 29-Jährigen. Schon mit seinem Filmdebüt „Am Ende kommen Touristen“ hinterließ er großen Eindruck, sein Auftritt als Tonis geheimer feuriger Liebhaber machte „Die Buddenbrooks“ überhaupt erst sehenswert und in Peter Steins gigantischer „Wallenstein“-Inszenierung brillierte er als Max Piccolomini. Am 17.2. hat im Berlinale-Palast Andres Veiels RAF-Drama „Wer wenn nicht wir“ Premiere mit Fehling als Baader. Zwei Tage später dann „Madame Bovary“ im Maxim-Gorki-Theater. Für den gebürtigen Berliner das Debüt an der berühmten Bühne, er wird den betrogenen Landarzt Charles Bovary mimen. Seine fallsüchtige Gattin wird dann – welch spannendes Bühnenpaar! – von Julischka Eichel gespielt. kg