„Wer nicht spurt, fliegt sofort raus!“, titelte die große Zeitung mit den vier Buchstaben über den neuen harten Kurs in der sechsten Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ – und bezog sich dabei auf ein Zitat von Heidi Klum im Kölner „Express“. Da ließ die Model-Mama nämlich verlauten, dass es diesmal täglich für einen oder mehrere nach Hause gehen kann. So, so: Schluß mit Heul-Arien, Zicken-Alarm und Läster-Attacken? Wohl kaum, halten doch genau diese Dinge die Castingshow seit der ersten Staffel im Jahr 2006 überhaupt am Leben.

Und was gibt es außer Heidis harter Hand noch an Neuigkeiten? Frau Klum hat mal wieder zwei neue Jury-Mitglieder an ihrer Seite. Creative-Director Thomas Hayo und Designer Thomas Rath ersetzen die beiden Typen aus der vorherigen Staffel, an die sich mittlerweile eh keiner mehr erinnern kann. Damit hat „Germany’s Next Topmodel“ langsam aber sicher einen ähnlichen Verschleiß an Juroren, wie die musikalischen Pendants „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Popstars“.

Das Beste von Jorge Gonzales aus der fünften Staffel „Germany’s Next Topmodel“

Immerhin: Catwalk-Trainer, Modelcoach und High-Heels-Fan Jorge Gonzalez ist noch da. Den fanden in der letzten Staffel ja alle so herrlich verrückt. Dabei ist der Typ eigentlich mega anstrengend. Und sonst noch? Die Top 50 der sechsten Staffel kann man sich schon jetzt auf der offiziellen Webseite anschauen. Als besonderes „Highlight“ gibt es zudem noch einen Weltrekord-Versuch: Die Models sollen in einer Stunde 175 Kilometer auf dem Laufband zurücklegen – in High Heels. Na, wenn das kein Spaß wird…

Text: André Depcke