Überraschend war sicherlich das Weiterkommen der Litauer. Ihnen wurde für Sonnabend die Startnummer 1 zugelost. Nachfolgend das gesamte Teilnehmerfeld.

01. Litauen: Sasha Son – Love
02. Israel: Noa und Mira Awad – There Must Be Another Way
03. Frankreich: Patricia Kaas – Et s’il fallait le faire
04. Schweden: Malena Ernman – La Voix
05. Kroatien: Igor Cukrov ft. Andrea – Lijepa tena
06. Portugal: Flor-de-Lis – Todas as ruas do amor
07. Island: Yohanna – Is It True
08. Griechenland: Sakis Rouvas – This Is Our Night
09. Armenien: Inga & Anush – Jan jan
10. Russland: Anastasia Pridhodko – Mamo
11. Aserbaidschan: Aysel & Arash – Always
12. Bosnien-Herzegowina: Regina – Bistra Voda
13. Moldawien: Nelly Ciobanu – Hora din Moldova
14. Malta: Chiara – What If We
15. Estland: Urban Symphony – Rändajad
16. Dänemark: Niels Brinck – Believe Again
17. Deutschland: Alex Swings Oscar Sings – Miss Kiss Kiss Bang
18. Türkei: Hadise – Düm Tek Tek
19. Albanien: Kejsi Tola – Carry Me In Your Dreams
20. Norwegen: Alexander Rybak – Fairytale
21. Ukraine: Svetlana Loboda – Be My Valentine (Anti-Crisis Girl)
22. Rumänien: Elena Gheorghe – The Balkan Girls
23. Großbritannien: Jade – It’s My Time
24. Finnland: Waldo’s People – Lose Control
25. Spanien: Soraya – La noche es para mí

Moskau bot auch beim zweiten Halbfinale wieder eine grandiose Show. Das Moderatorenteam konnte sich von 6 minus auf 6 plus etwas steigern. Da denkt man doch gern an die schönen Moderationen von Brüssel 1987, Dublin 1988, Helsinki 2007 und an die legendäre Show der Lill Lindfors 1985 in Göteborg zurück. Zum Glück bleiben Natalia Vodyanova und Andrei Malakhov uns im Finale erspart. Schlimmer kann es ja auch nicht werden.

Leider bedeutet das zweite Halbfinale aber auch, dass es für die Rockladys aus Irland, dem Akrobaten aus Ungarn, den Instrumentalisten aus Slowenien und der Stimmschwachen aus Zypern schon wieder nach Hause geht. Auch die mit Pailletten besetzten Niederländer müssen ihre eigens eingeflogenen Fahrräder im Delfter Kachelstil wieder einpacken. Die letzte Startnummer brachte ihnen kein Glück.

Dominierten am Dienstag noch die klassischen Grand Prix Länder das Halbfinale, so waren am Donnerstag eher die Neulinge der letzten Jahre unter den Glücklichen. Das wohl glücklichste Land war Estland, denn zum ersten Mal seit 2004 gelang es Ihnen ins Finale zu kommen.

Nun müssen sich Oscar Loya und Alex Christensen der Konkurrenz stellen. Die Halbfinalisten kennen schon die Bühne und spielen erfahrungsgemäß sehr viel lockerer auf.
Am Freitag beginnt die heiße Phase in Moskau und unsere Korrespondenten vor Ort werden sich das Ganze genauestens ansehen.

Wir drücken allen Teilnehmern kräftig die Daumen und möge das beste Lied gewinnen.