„Der NDR hat uns um Hilfe gebeten. Wir haben ein schlüssiges Gesamtkonzept vorgelegt. Die Entscheidungswege in der ARD sind aber derart kompliziert, dass sie mit unserer Arbeitsweise nicht vereinbar sind. Unser Song Contest heißt Bundesvision Song Contest“, sagte Raab in einem Interview, das am kommenden Montag in der Printausgabe des SPIEGEL erscheinen wird.

Nach dem erneut enttäuscheden Abschneiden Deutschlands beim diesjährigen „Eurovision Song Contest“ wurden Pläne über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen dem NDR und Stefan Raab beziehungsweise ProSieben publik. Jedoch konnten sich die Intendanten der ARD nicht über eine Kooperation einigen. Nach der Absage Günther Jauchs, der die Nachfolge von Sabine Christiansen antreten sollte, und dem Weggang von Oliver Pocher zu Sat.1, ist das Nein von Raab die mittlerweile dritte Pleite für den Verbund der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

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